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Gewährleistung: Käufer bekommt Reparatur erstattet

Karlsruhe/Berlin Wenn die gesetzliche Gewährleistungspflicht noch läuft, kann ein Händler nicht einfach dem Kunden Kosten für die Gebrauchtwagen-Reparatur aufbrummen.

Der Kunde hat unter Umständen ein Recht auf Rückzahlung, auch wenn er die Rechnung zunächst begleicht. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe hervor, auf das der Deutsche Anwaltverein (DAV) in Berlin hinweist (Az.: VIII ZR 265/07). In dem Fall hatte ein Mann bei einem Händler einen Gebrauchtwagen erworben. Nach weniger als einem halben Jahr trat ein Getriebeschaden auf. 

Für den Getriebewechsel berechnete der Händler dem Käufer Materialkosten von mehr als 1000 Euro. Der Mann zahlte zunächst, forderte dann aber seinen Anteil zurück. Ihm sei nicht klar gewesen, dass der Händler wegen der gesetzlichen Gewährleistungspflicht die Reparatur kostenlos hätte durchführen müssen, argumentierte er.

Besonders schwer war die Lage einzuschätzen, weil nicht mehr geklärt werden konnte, ob der Mann den Getriebeschaden selbst verursacht hatte. Nach Ansicht der Bundesrichter greift in einem solchen Fall aber die Vermutung zugunsten des Klägers, dass der Mangel bereits beim Kauf vorlag. Mit der Bezahlung der Rechnung habe der Mann keineswegs anerkannt, dass er für den Schaden verantwortlich war.

dpa-infocom


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