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Rauch nicht einatmen: Feuerwerk kann Asthma auslösen

Wien Mund zu bei der Silvesterknallerei: Österreichische Forscher haben herausgefunden, dass Raketen und Böller bei den Zuschauern zu Atemwegsbeschwerden bis hin zu Asthma führen können.

Die Chemiker um Georg Steinhauser von der Technischen Universität Wien hätten zum ersten Mal nachgewiesen, dass während eines Feuerwerks für den Menschen gefährliche Schwebeteilchen - sogenannte Aerosole - in der Luft sind, berichtete das Magazin «New Scientist» aus London.

Die Wissenschaftler untersuchten den Niederschlag nach einem Feuerwerk in Saalbach bei Salzburg. Anders als vor dem Feuerwerk, fanden sie im Schnee danach eine gefährlich hohe Konzentration von Metallsalzen wie Barium, die somit auch in der Luft waren. Eine Vergiftung mit Barium könne die Atemwege verengen und Asthma auslösen, so Steinhauser.

Nach Angaben der Zeitschrift war Feuerwerk bereits vor der österreichischen Studie mit Atemwegsproblemen in Verbindung gebracht worden. Eine Studie bei einem Festival mit Feuerwerk in Indien habe gezeigt, dass die Fälle von Asthma in der Zeit um zwölf Prozent gestiegen seien. Andere Zuschauer hatten Bronchitis-Attacken. Das österreichische Forscherteam will nun Raketen und Knaller entwickeln, die frei von solchen Schadstoffen sind.

dpa-infocom


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