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Brustkrebs-Früherkennung gut genutzt

Berlin Die Mehrheit der Frauen zwischen 50 bis 69 Jahren ist einer Studie zufolge zufrieden mit dem Mammografie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs.

Diese Röntgenuntersuchung kann einen Beitrag dazu leisten, Brustkrebs möglichst früh zu erkennen.

«Zwei Drittel der eingeladenen Frauen haben bereits am Mammografie-Screening teilgenommen, und 90 Prozent von ihnen würden auch wieder daran teilnehmen», sagte Irmgard Naß-Griegoleit, Präsidentin der Women's Health Coalition (WHC). Diese hatte zusammen mit der Frauenselbsthilfe nach Krebs die Fragebögen von 3200 Frauen ausgewertet.

Dabei habe sich gezeigt, dass die Zufriedenheit mit dem vor rund zwei Jahren eingeführten Screening hoch sei, teilte die Deutsche Krebshilfe am Montag (22.12.) mit. Was die Frauen besonders schätzten, seien Sicherheit und Professionalität, die sie beim Röntgen erleben.

Etwa 10,4 Millionen Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren haben in Deutschland alle zwei Jahre Anspruch auf ein Mammografie-Screening. Die Einladung erfolgt schriftlich per Post. Die Kosten für die Untersuchung werden von den gesetzlichen Krankenkassen vollständig übernommen, eine Praxisgebühr fällt nicht an.

Jede zehnte Frau in Deutschland ist den Angaben zufolge im Laufe ihres Lebens von Brustkrebs betroffen. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 63 Jahren. Früh erkannte Brustkrebserkrankungen sind zu über 90 Prozent heilbar.

dpa-infocom


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