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Bei Ringelröteln braucht die Haut besondere Pflege

Köln Ringelröteln sind eine Viruserkrankung mit Hautausschlag.

Sie werden durch Speicheltröpfchen beim Niesen, Sprechen und Husten übertragen, müssen in der Regel aber nicht mit Medikamenten behandelt werden.

Die Haut des Kindes brauche allerdings etwa vier bis sechs Wochen eine besondere Pflege, da sie durch den Ausschlag austrocknet und schuppig wird, erklärt Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln. Meist erkranken Vorschul- und Schulkinder zwischen fünf und fünfzehn Jahren im Winter und Frühjahr an Ringelröteln.

«Typisch ist zu Beginn ein Ausschlag auf den Wangen mit intensiver Rötung und leichter Schwellung, der den Bereich des Mundes ausspart, so dass das Ekzem der Form eines Schmetterlings ähnelt», sagt Fegeler. Die Haut spannt, juckt eventuell und fühlt sich leicht erhitzt an. «Nach ein bis zwei Tagen breiten sich rote Flecken insbesondere an den Streckseiten der Arme und Beine aus, die sich in blassrote Ringe verwandeln - daher der Name.»

Um Ringelröteln von anderen Krankheiten abzugrenzen, die ebenfalls mit einem Hautausschlag verbunden sind - wie Scharlach, Masern, Windpocken, Röteln oder das Drei-Tage-Fieber - gehen Eltern bei den ersten Anzeichen mit ihrem Kind am besten zum Arzt. Für betroffene Kinder ist die Krankheit harmlos, doch sollten sie sich möglichst von Schwangeren fernhalten. Eine Infektion in der ersten Schwangerschaftshälfte kann zu einer Fehlgeburt führen.

Ringelröteln sind schon vor den ersten Krankheitszeichen ansteckend. Deshalb sollten Eltern, wenn sie von einem Ausbruch im Kindergarten oder in der Schule ihres Kindes wissen, vorsichtig im Umgang mit Schwangeren sein und auf gründliche Händehygiene in der Familie achten. Eine andere Vorsorge ist laut Fegeler nicht möglich.

Kinderärzte im Netz: www.kinderaerzte-im-netz.de

dpa-infocom


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