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Theissen glaubt an Neueinsteiger in der Formel 1

Hamburg BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen hält den Einstieg neuer Teams in die Formel 1 nach dem eingeschlagenen Sparkurs für möglich.

Durch die Maßnahmen zur Kostenreduzierung sei ein Engagement viel besser kalkulierbar.

«Innerhalb von zwei, drei Jahren können wir dahin kommen, dass sogar neue Privatteams wieder den Sprung in die Formel 1 schaffen», sagte Theissen in einem Interview mit «Spiegel Online». Sollten dagegen noch weitere Teams dem Rückzug des japanischen Autoherstellers Honda wegen der weltweiten Finanzkrise folgen, «wäre es eine Möglichkeit, drei Wagen pro Rennstall statt zwei ins Rennen zu schicken. In anderen Rennserien ist das gang und gäbe», meinte Theissen.

Das eigene Engagement in der Königsklasse des Motorsports werde jedes Jahr aufs Neue von BMW überprüft. Und als klar geworden sei, wie sich die Weltwirtschaftslage entwickle, «haben wir uns noch einmal mit dem Vorstand zusammengesetzt».

Der bayrische Automobilbauer geht im kommenden Jahr in seine vierte Saison mit einem eigenen Team. «BMW kostet die Formel 1 schon heute 30 Prozent weniger als 2005, obwohl wir damals nur Motorenlieferant waren und heute mit einem eigenen Team antreten», so Theissen. Parallel dazu sei der sportliche Erfolg hochgefahren worden; in der vergangenen Saison feierte der Werksrennstall BMW-Sauber den ersten Sieg.

Sportlich rechnet Theissen damit, dass das Feld noch weiter auseinanderfallen wird. «Nicht wegen der Wirtschaftskrise, sondern wegen des neuen Reglements mit den Änderungen bei der Aerodynamik, den Motoren und natürlich KERS», so der 56-Jährige. In punkto Hybridantrieb (KERS) wähnt Theissen BMW vorn und sprach in diesem Zusammenhang von einem «Riesenvorteil». Zugleich kritisierte er die Konkurrenten, die sich für einen Aufschub des Energie- Rückgewinnungssystems einsetzen. Es werde eigentlich nur ein Argument gegen KERS offen angeführt, die hohen Kosten. «Auf der anderen Seite sind die Entwicklungsarbeiten bereits geleistet, denn KERS war schon länger beschlossen. Das nicht offen ausgesprochene Argument der möglicherweise fehlenden Wettbewerbsfähigkeit scheint mir doch eine größere Rolle bei der Abneigung zu spielen.»

dpa-infocom


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