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Maria Riesch 9. - Innerhofer siegt auf «Stelvio»

Semmering (dpa) - Maria Riesch tastete sich mit Platz neun weiter an die absolute Riesenslalom-Weltspitze heran, dagegen will der Knoten im restlichen alpinen Damen-Team einfach nicht platzen.

In Bormio bezwang der Italiener Christof Innerhofer die berüchtigte «Stelvio»-Abfahrt am schnellsten.

Die 24-jährige Partenkirchnerin Riesch war bei ihrer besten Saisonplatzierung im Riesentorlauf als Fünfte nach dem ersten Durchgang sogar wieder in Podestnähe. Dagegen blieb die WM-Saison für Kathrin Hölzl (Bischofswiesen) als Elfte sowie für die ausgeschiedene Viktoria Rebensburg (Kreuth) auch auf dem Zauberberg im österreichischen Semmering beim Sieg von Lokalmatadorin Kathrin Zettel wie verhext. «Weder Fisch noch Fleisch», haderte der deutsche Alpindirektor Wolfgang Maier. Zu allem Übel musste er noch den verletzungsbedingten Ausfall von Carolin Fernsebner (Ramsau) beklagen.

Nicht unzufrieden war Maier dagegen mit den Darbietungen seiner Speedherren bei der Abfahrts-Mutprobe im italienischen Bormio. Stephan Keppler (Ebingen) holte als 30. noch einen Punkt. Andreas Strodl und Peter Strodl (beide Partenkirchen) lernten als 34. und 40. die schwere Piste kennen. «Das war nicht so schlecht bei den schwierigen Bedingungen», fand Maier. Mit der Eisschlacht auf der Stelvio kam der Italiener Christof Innerhofer am besten zurecht. Bode Miller dagegen verzockte sich. Der Amerikaner schwänzte die öffentliche Startnummernvergabe am Vorabend und ging deswegen um 30 Plätze strafversetzt erst als 45. von 51 Athleten ins Rennen. Doch es reichte trotzdem nur zu Platz vier für Miller hinter den Österreichern Klaus Kröll und Michael Walchhofer.

Der Norweger Aksel Lund Svindal geht im Gesamtweltcup als Führender in das neue Jahr, für das alle schon die Blicke auf die WM vom 2. bis 15. Februar im französischen Val d'Isère richten. Maria Riesch, die im Gesamtklassement mit 407 Punkten Dritte hinter Lindsey Vonn (USA/470 Punkte) und Tanja Pouitiainen (Finnland/418) ist, will beim Nacht-Slalom zum Jahresabschluss weiteren Boden im Kampf um die Große Kristallkugel gutmachen. Nach dem Riesenslalom schwankte sie vor den Augen ihrer Eltern zwischen Zufriedenheit und Enttäuschung. «Ich wollte wieder in die Top Ten und Konstanz in den Riesenslalom bringen. Das ist mir gelungen, aber Ziel ist es irgendwann auch wieder auf dem Podest zu stehen», sagte die 24-Jährige.

Nicht in die Erfolgsspur finden die im Riesenslalom hoch gehandelten Kathrin Hölzl und Viktoria Rebensburg. Sie selbst und die Trainer loben die Trainingsleistungen, im Rennen bringen sie es aber nicht runter. «Unsere Damen schlagen sich selbst, weil sie besser sind, als sie es zeigen», befand Maier. Während sich seine drei Starterinnen im zweiten Durchgang allesamt verschlechterten, zeigte im malerisch verschneiten Luftkurort einmal mehr Shootingstar Lara Gut wie es geht. Der 17-jährige Teenager aus der Schweiz fuhr im zweiten Lauf von 15 auf 3 vor - nur Zettel und Manuela Mölgg (Italien) musste sie danach vorbei lassen.

Der größte Wermutstropfen im rund eine Autostunde von Wien entfernten Semmering war aber die Verletzung von Carolin Fernsebner. Die 22-Jährige aus Ramsau stürzte und musste mit einer Verletzung am linken Knie abtransportiert werden. Ersten Diagnosen zu Folge ist der Schienbeinkopf verletzt, möglicherweise auch der Meniskus betroffen.

dpa-infocom


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