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Jochen Behle: «Teichmann ist alles zuzutrauen»

Oberhof Bei der am Samstag beginnenden Tour de Ski gibt es keinen klaren Favoriten.

Jochen Behle glaubt allerdings an gute Chancen für Axel Teichmann. Fragen an Langlauf-Bundestrainer.

dpa: Tobias Angerer hat die erste Tour de Ski gewonnen, René Sommerfeldt war im vergangenen Jahr Zweiter. Mit welchen Erwartungen geht das deutsche Team in die dritte Auflage der Etappen-Tour?

Jochen Behle: «Natürlich wollen wir an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen. Das ist aber diesmal schwieriger, weil es keinen Dominator geben wird. Zumindest gehe ich nicht davon aus. Du musst also an sieben Tagen präsent sein, darfst dir keinen Patzer erlauben.»

Sehen Sie nach dem bisherigen Saisonverlauf in Ihrem Team einen Athleten, der zu den großen Favoriten zählt?

Behle: «Da ist wohl am ehesten Axel Teichmann zu nennen. Er ist in diesem Jahr in einer sehr guten Form. Er hatte anfangs ein wenig Pech und konnte im Wettkampf noch nicht ganz das zeigen, was er zur Zeit drauf hat. Mit dem zweiten Platz in Davos sollte der Knoten nun aber geplatzt sein. Bei ihm ist es besonders wichtig, dass er gesund bleibt, dann ist ihm eigentlich alles zuzutrauen. Das Problem bei ihm könnte sein, dass er sich während der Rennen meist etwas zurückhält. Diesmal gibt es aber sehr viele Bonus-Sekunden zu gewinnen, insgesamt 3:45 Minuten. Die könnten bei der Ausgeglichenheit des Feldes am Ende entscheidend sein.»

Wo sehen Sie René Sommerfeldt?

Behle: «René hatte es zum Saisonbeginn schwer. Er ist ein routinierter Läufer, der sich unheimlich schindet und dabei manchmal über seine Kräfte lebt. Er ist aber ein Athlet, der über die Häufigkeit der Wettkämpfe normalerweise erst richtig in Form kommt. Von daher kommt ihm der Austragungsmodus der Tour de Ski entgegen. Und gerade am Schlussanstieg ist er immer in der Lage, ein Highlight zu setzen.»

Wie sieht es bei den Frauen aus?

Behle: «Hier sind mit den Finninnen Saarinen und Kuitunen und vielleicht der Norwegerin Björgen klare Favoriten da, die den Tour- Sieg unter sich ausmachen sollten. Von unseren Athletinnen sollte Claudia Nystad in der Lage sein, sich unter den besten zehn zu platzieren. Ihre Form ist stetig ansteigend, außerdem ist sie in beiden Stilarten und auch bei den Sprints nicht die Schlechteste. Wenn wir noch eine zweite Frau unter die Top-Ten bekommen könnten, wäre ich sehr zufrieden. Am ehesten könnte Steffi Böhler dazu in der Lage sein. Evi Sachenbacher-Stehle und Katrin Zeller haben derzeit wohl nicht die Form, um entscheidend eingreifen zu können.»

Aufgezeichnet von Gerald Fritsche, dpa

dpa-infocom


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