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Kircheisen Sechster in Oberhof - Moan siegt

Oberhof Zufrieden trotz des schwächsten Oberhof-Ergebnisses: Die erfolgsverwöhnten deutschen nordischen Kombinierer haben sich mit Plätzen neben dem Siegerpodest bescheiden müssen.

«Klar wollte ich wieder aufs Treppchen, doch nach etwas Pech auf der Schanze und dem sehr schweren Lauf auf der mit harten Anstiegen gespickten Strecke war der sechste Platz okay», sagte Björn Kircheisen. Der Athlet aus Johanngeorgenstadt war bestplatzierter der elf deutschen Starter. «Wir hätten schon gern wieder einen auf dem Stockerl gehabt, aber das war nach dem Springen nicht mehr drin», meinte Bundestrainer Hermann Weinbuch nach dem Sieg des Norwegers Magnus Moan.

Mit Eric Frenzel (Oberwiesenthal) auf Rang acht und Tino Edelmann (Zella-Mehlis) einen Platz dahinter kamen zwei weitere Kombinierer des Deutschen Ski-Verbandes, die auf den erkrankten Weltmeister Ronny Ackermann (Dermbach) verzichten mussten, in dem knüppelharten und schnellen Rennen mit vielen Positionskämpfen unter die ersten zehn. «Das war dann doch wieder ein gutes mannschaftliches Ergebnis», meinte Weinbuch. Kircheisen schränkte ein: «Leider musste ich zu lange an der Spitze der Verfolgergruppe laufen, um noch näher heranzukommen.»

Moan behauptete sich im Zielspurt vor Weltcup-Rückkehrer Todd Lodwick (USA) und Weltcup-Spitzenreiter Anssi Koivuranta (Finnland/443 Punkte). Der Norweger verdrängte mit nunmehr 351 Zählern Kircheisen (339) auf den dritten Platz. «Oberhof mit seinen vielen Zuschauern ist für mich immer ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk», jubelte Moan, nachdem er seinen Vorjahressieg wiederholt hatte.

Die Chance auf bessere Plätze hatten die deutschen Kombinierer, von denen bei allen vorherigen fünf Oberhofer Weltcups mindestens einer unter den ersten vier gelandet war, am Vormittag bereits auf der Hans-Renner-Schanze im Kanzlersgrund vergeben. Edelmann als Zwölfter, Kircheisen auf Rang 15 und Frenzel auf Position 18 lagen danach fast eineinhalb Minuten zurück.

«Ich hatte bei den schwierigen Bedingungen einen guten Sprung - aber man brauchte auch ein bissl Glück mit dem Wind», hatte Edelmann nach dem provisorischen Wettkampfsprung gesagt. Der ging wie schon vor Wochenfrist in Ramsau in die Wertung ein, weil die Jury nach dem einen Durchgang die Konkurrenz abbrechen musste. Auch Frenzel war mit seinem Sprung zufrieden. «Der war technisch recht gut, so wie er sein sollte. Dass er nicht weiter ging, lag am Wind», sagte der Sachse.

dpa-infocom


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