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Tour de Ski: Teichmann und Nystad geben Führung ab

Oberhof Den Glanz der Führungstrikots konnten Claudia Nystad und Axel Teichmann nur einen Tag genießen.

Nach ihren glanzvollen Prolog-Siegen bei der Tour de Ski übernahmen die Finnin Virpi Kuitunen und der Schweizer Dario Cologna mit ihren Tagessiegen die Gesamtführung.

Kuitunen siegte im 10-Kilometer- Klassikrennen vor 9500 begeisterten Zuschauern vor Marit Björgen aus Norwegen (+ 2,2 Sekunden) und der Polin Justyna Kowalczyk (+ 6,2). Im Klassikrennen der Männer über 15 Kilometer überquerte Cologna 4,8 Sekunden vor Teichmann den Zielstrich. Vor dem Sprint am 29. Dezember hat Teichmann damit eine hervorragende Ausgangsposition. Auch Tobias Angerer, ist als derzeit Fünfter auf Tuchfühlung zu den Spitzenreitern.

«Zweimal hier in Oberhof auf dem Podium, das ist mehr als ich vorher erwartet habe», sagte Teichmann (Bad Lobenstein), der zum Auftakt eine Galavorstellung geboten hatte. Mit 13 Sekunden Vorsprung ging er dann als Gejagter in das Verfolgungsrennen. Dort hatte Cologna schnell den Rückstand wettgemacht und in der letzten Runde sogar noch einen kleinen Vorsprung herausgelaufen. «Ich hatte am Ende ein paar Probleme mit dem Ski. Da konnte mir Dario auf den Abfahrten davonfahren. Dieser Rückstand war nicht mehr wettzumachen», beschrieb der Thüringer sein Rennen. Lob bekam das Publikum: «Es war sensationell, hier zu laufen.»

Auch Angerer lächelte über das ganze Gesicht. «Ein kleiner Strauchler in der vierten Runde hat mich etwas zurückgeworfen. Aber es lief hervorragend, vielleicht wäre ich noch auf Rang drei gekommen. Ich habe die zwei Rennen genossen, es macht wieder Spaß. Das war das Aha-Erlebnis, das ich brauchte. Jetzt bin ich wieder an einem Punkt, wo ich auf der Welle oben bin und nun ist noch vieles möglich. Die Tour beginnt gerade für mich», sagte der Premieren-Tour-Sieger von 2006, der im Rennen selbst kein Tempo machte, um Teichmann nicht unter Druck zu setzen.

Claudia Nystad hatte nach einer unruhigen Nacht keine Chance, ihre Führung in der Gesamtwertung zu verteidigen. Der finnische «Klassik- Express» mit Kuitunen und Weltcup-Spitzenreiterin Aino Kaisa Saarinen lief nach zwei Kilometern an der Prolog-Siegerin vorbei. «Die haben mich schon überrumpelt», gestand die Sächsin. Dennoch genoss sie den Lauf, auch wenn sie nach den Worten von Bundestrainer Jochen Behle sichtbar nicht den besten Ski hatte. «Am Berg hat man gemerkt, dass sie Probleme mit dem Material hat», sagte der Coach. «Ich gehe dennoch strahlend von Oberhof weg. So ein Publikum hat man ganz selten. Für den Sprint in Prag am Montag rechne ich mir mindestens das B-Finale aus», sagte Nystad.

Eine hervorragende Leistung in der nicht so geliebten klassischen Technik vollbrachte Evi Sachenbacher-Stehle. Die Bayerin fühlte sich nach ihrer ausgestandenen Erkältung überraschend gut. «Ich hoffe, das bleibt jetzt bis zum Ende der Tour so. Meine Taktik war einfach loslaufen und mit denen mitgehen, die in meiner Preisklasse sind. Das hat geklappt, ich bin zufrieden», sagte Sachenbacher-Stehle. «Generell aber ist das Frauen-Ergebnis nicht das, was wir uns erwartet hatten. Die Abstände sind schon sehr groß», resümierte Behle.

dpa-infocom


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