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Chronologie: Gewalt im Gazastreifen

Tel Aviv/Gaza Auch nach der Räumung aller israelischen Siedlungen im Gazastreifen im Sommer 2005 kam es immer wieder zu Gewaltausbrüchen. Die israelische Armee kontrolliert das Gebiet am Mittelmeer weiter von außen.

Nach Angaben des Militärs haben militante Palästinenser seit der Räumung etwa 7000 Kassam-Raketen und Mörsergranaten in das israelische Grenzgebiet geschossen.

Juni 2007: Die radikal-islamische Hamas, die im Januar 2006 bei den palästinensischen Parlamentswahlen eine klare Mehrheit erzielt hatte, übernimmt nach monatelangem Bruderkrieg mit der rivalisierenden Fatah gewaltsam die Kontrolle im Gazastreifen. Israel und Ägypten schließen daraufhin die Grenzen zu dem Palästinensergebiet.

September 2007: Israel erklärt den von der Hamas kontrollierten Gazastreifen zum «feindlichen Gebiet». Das Kabinett beschließt eine Kürzung der Strom- und Treibstofflieferungen an die Zivilbevölkerung.

November 2007: Israel und die Palästinenser (Fatah) vereinbaren in Annapolis/USA eine Wiederaufnahme ihrer Friedensgespräche. Sie wollen binnen gut eines Jahres eine umfassende Vereinbarung aushandeln.

15. Januar 2008: Die israelische Armee tötet bei einem Militäreinsatz im Gazastreifen 19 Palästinenser.

18. Januar 2008: Als Reaktion auf den andauernden Raketenbeschuss riegelt Israel den Gazastreifen ab. Die Stromversorgung für etwa 800 000 Einwohner bricht zusammen.

23. Januar 2008: Hunderttausende Palästinenser strömen über die Grenze ins Nachbarland Ägypten, nachdem Kämpfer der Hamas die Grenzübergänge zerbombt hatten. Etwa eine Woche lang deckt die Bevölkerung sich dort mit Grundnahrungsmitteln ein.

März 2008: 125 Palästinenser und zwei israelische Soldaten werden bei Kämpfen im Gazastreifen getötet. Die Operation «Heißer Winter» fordert die höchsten Opferzahlen seit dem Sechstagekrieg von 1967.

9. April 2008: Zwei Israelis und zwei Angreifer werden bei einem Anschlag auf den Grenzübergang Nachal Oz getötet.

19. April 2008: Hamas verübt Anschlag auf Grenzübergang Kerem Schalom. Drei Angreifer werden getötet, 16 israelische Soldaten verletzt. Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen werden daraufhin zehn militante Palästinenser getötet.

19. Juni 2008: Israel und 12 militante Palästinenserfraktionen im Gazastreifen vereinbaren eine sechsmonatige Waffenruhe. Sie läuft am 19. Dezember aus.

August 2008: Neun Tote und mehr als 100 Verletzte bei neuem Ausbruch innerpalästinensischer Gewalt. Die verbliebene Fatah-Führung flieht vor der Hamas aus Gaza. Im September kommt es zu weiterer Gewalt mit elf Toten.

5. November 2008: Erster gezielter israelischer Militäreinsatz im Gazastreifen seit der Waffenruhe wegen eines 250 Meter langen Tunnels bis zum Grenzzaun. Sechs Palästinenser werden bei Gefechten getötet.

26. Dezember 2008: Wenige Tage nach Ablauf der Waffenruhe greift Israel Einrichtungen der Hamas im Gazastreifen an. Bei massiven Luftangriffen sterben über 270 Menschen.

dpa-infocom


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