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Währung

Devisen: Eurokurs steigt über 1,31 Dollar - Experte: 'Fällige Korrektur'

FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Montag über 1,31 US-Dollar gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Nachmittag mit 1,3160 Dollar gehandelt. Noch am Morgen hatte der Euro deutlich unter 1,29 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2990 (Freitag: 1,2795) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7698 (0,7816) Euro.

Ralf Elmer, Leiter Devisen von der Landesbank Baden-Württemberg sieht in dem starken Anstieg vor allem eine fällige Korrektur des Euroverfalls. "Der Euro war unverhältnismäßig stark unter Druck geraten, daher sehen wir jetzt eine technische Korrektur dieses Verfalls."

Dabei hätten positive Meldungen aus der europäischen Bankenbranche, namentlich optimistische Aussagen der britischen Barclays Bank, Hoffnungen auf ein Brechen der "Abwärtsspirale" genährt. Dieser psychologische Effekt habe sicherlich seinen Beitrag zu der Kurserholung geleistet, so Elmer. Trotz des "Lichtblicks am Horizont" rechnet der Experte angesichts des dünnen Marktvolumens nicht mit einem kurzfristigen Anstieg des Euro über 1,3350 Dollar.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,93950 (0,93870) britische Pfund , 115,82 (113,65) japanische Yen und 1,5031 (1,4955) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit Dollar 910,25 (875,75) gefixt.

dpa-infocom




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