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Währung

Devisen: Euro bleibt über der Marke von 1,31 US-Dollar

NEW YORK - Der Kurs des Euro ist am Montagabend über der Marke von 1,31 US-Dollar geblieben. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,31107 Dollar. Noch am Morgen hatte der Euro deutlich unter 1,29 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,2990 (Freitag: 1,2795) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7698 (0,7816) Euro.

Positive Meldungen aus der europäischen Bankenbranche, namentlich optimistische Aussagen der britischen Barclays Bank, haben laut Marktteilnehmern Hoffnungen auf ein Brechen der "Abwärtsspirale" genährt. Zudem habe die Hoffnung, ein neues Konjunkturpaket in den USA könne den Bankensektor stabilisieren, die Stimmung aufgehellt, erklärten Analysten. "Die Barclays Nachrichten haben geholfen und der Dollar hat vergangene Woche etwas stark gestreckt ausgesehen", sagte Shaun Osborne, Chef-Währungsstratege bei TD Securities in Toronto. "Dies ist ein Augenblick, in dem sich die Sterne ausrichten, so dass Investoren wieder ein größeres Risiko in Kauf nehmen."

Ralf Elmer, Leiter Devisen von der Landesbank Baden-Württemberg sieht in dem starken Anstieg vor allem eine fällige Korrektur des Euroverfalls. "Der Euro war unverhältnismäßig stark unter Druck geraten, daher sehen wir jetzt eine technische Korrektur dieses Verfalls."

dpa-infocom




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