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Hintergrund: Der Berlinale-Bär hat abgespeckt

Berlin Das Maskottchen der Filmfestspiele, der Berlinale-Bär, hebt freundlich die Tatze.

Am Samstag wird das Geheimnis gelüftet, wer die begehrte Trophäe bekommt. Gefertigt werden die Statuen in der Berliner Bildgießerei Noack - wie seit Beginn des Festivals im Jahr 1951.

Diese bekommt kurz vor der Verleihung ein Schreiben mit den Gewinner-Namen, die dann im Sockel eingraviert und natürlich vorher nicht verraten werden. Unter der silbernen und goldenen Haut der vier Kilo schweren Figuren verbirgt sich ein Bronzekörper, der in einem Sandbett gegossen wird. Anschließend wird die Oberfläche von einem Ziseleur bearbeitet. In jedem Bären stecken etwa 25 bis 30 Arbeitsstunden.

Entworfen hat das Maskottchen die Bildhauerin Renée Sintenis, die für ihre Tierdarstellungen bekannt ist. Die Urversion, die etwas tollpatschiger aussieht, wurde bis 1959 gefertigt. Seit den 60er Jahren hebt der Bär die linke Tatze zum Gruß und macht eine schlankere Figur. Der gleiche Petz steht im Großformat auch im Süden und Norden Berlins an der Autobahn und winkt den Autofahrern zu.

www.berlinale.de

dpa-infocom


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