«Hexe Lilli» feiert Premiere in München
München Mit viel Applaus des Publikums ist der Kinderfilm «Hexe Lilli» am Sonntag bei der Premiere in München aufgenommen worden.
«Ich als Autor bin sehr glücklich mit der Umsetzung des Stoffes», sagte der Schriftsteller Knister, literarischer Vater von «Hexe Lilli», nach der Vorstellung. Knister - mit bürgerlichem Namen Ludger Jochmann - dankte Darstellern und Produktionsteam für das «große Projekt». Der Film über die junge Hexe mit dem Untertitel «Der Drache und das magische Buch» kommt am Donnerstag in die Kinos.
Die kleine Hexe (Alina Freund) ist ein ganz normales Schulmädchen, bis eines Tages ein altes dickes Buch mit Hexensprüchen in ihrem Kinderzimmer liegt. Das Mädchen soll die mehr als 400 Jahre alte Superhexe Surundula (Pilar Bardem) ablösen. Aber die auserkorene Nachfolgerin muss ohne Wissen ihrer Mutter (Anja Kling) das Buch in etlichen Abenteuern gegen den Zauberer Hieronymos (Ingo Naujoks) verteidigen, der eine Weltbeherrschungsmaschine bauen will. Unterstützt wird sie dabei von dem kleinen Drachen Hektor, der von dem Kabarettisten Michael Mittermeier gesprochen wird.
Er sei oft gefragt worden, warum er den Drachen genau in dieser Art sprechen lasse, sagte Mittermeier nach der Premierenvorführung. «Ich kann nicht anders, so ist meine Stimme», erklärte Mittermeier. Regie führte Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky («Die Fälscher»).
dpa-infocom
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