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Bobby ablichten verboten: Fotografen protestieren

London Sie erscheinen fast täglich in jeder britischen Zeitung: Bilder von Polizisten.

Doch nun kann das Ablichten der beliebten "Bobbies" und der Polizeistellen in Großbritannien strafbar sein.

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Denn am Montag trat ein neues Gesetz in Kraft, wonach es eine Straftat sein kann, Informationen über Polizei, Geheimdienst oder die Streitkräfte zu veröffentlichen, die von Terroristen genutzt werden könnten. Fotografen fürchten dadurch um die Pressefreiheit. Die Polizei könne so redaktionelle Entscheidungen treffen.

Die Journalistengewerkschaft NUJ nannte das Gesetz "bizarr". "Künftig ist es eine Straftat, ein Bild von einem Polizisten oder einer Polizeistelle zu machen. Selbst wenn der Beamte im Hintergrund steht, gerät der Fotograf vielleicht in einen Konflikt mit dem Gesetz", sagte Peter Murray, NUJ-Vizepräsident. Das Innenministerium betonte, das Fotografieren sei nur in "außergewöhnlichen Umständen" ein Delikt. Das Gesetz sei dazu da, Menschen, die am Anti-Terror- Kampf beteiligt seien, vor Anschlägen zu schützen. Am Montag protestierten rund 150 Foto-Journalisten vor dem Hauptsitz von Scotland Yard - eines der meist fotografierten Gebäude Londons. Sie kritisierten, dass sie nun festgenommen oder jederzeit durchsucht werden könnten, während sie ihren Job ausführten.

RZO