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Währung

Devisen: Euro kämpft mit 1,27-Dollar-Marke - Verluste an Euro-Börsen belasten

NEW YORK - Der Euro hat sich am Freitag im Handelsverlauf leicht nach oben orientiert. Allerdings kämpfte die Gemeinschaftswährung mit der Marke von 1,27 US-Dollar - zuletzt kostete der Euro 1,2701 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,2644 (Donnerstag: 1,2782) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7909 (0,7824) Euro.

Die Verluste an den europäischen Börsen hätten das Sentiment für den Euro unterminiert, hieß es aus dem Markt. Die Nachricht, dass die Weltbank, die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) und die Europäische Investitionsbank (EIB) ihre Kräfte bündeln, um angeschlagenen Banken in Osteuropa unter die Arme zu greifen, sei wirkungslos verpufft. "Derzeit ist es wirklich schwierig, überzeugende Argumente für den Euro zu finden", sagte Meg Browne, Devisenexpertin bei Brown Brothers Harriman. "Die Situation in Europa sieht sogar noch komplexer als in den USA aus, und wegen ihrer Struktur dürfte es der EU viel schwerer fallen, die Probleme anzugehen."

Zudem wiesen Beobachter darauf hin, dass sich die Arbeitslosenquote in der Eurozone im Januar überraschend deutlich erhöht hatte. Gleichzeitig profitiere der Dollar angesichts schwacher US-BIP-Daten und der Zwölfjahrestiefs bei den wichtigsten US-Aktienindizes sowie der negativen Nachrichten von der Citigroup von seinem Status als Krisenwährung.

dpa-infocom




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