Devisen: Euro kämpft mit 1,27-Dollar-Marke - Verluste an Euro-Börsen belasten
NEW YORK - Der Euro
Die Verluste an den europäischen Börsen hätten das Sentiment für den Euro unterminiert, hieß es aus dem Markt. Die Nachricht, dass die Weltbank, die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) und die Europäische Investitionsbank (EIB) ihre Kräfte bündeln, um angeschlagenen Banken in Osteuropa unter die Arme zu greifen, sei wirkungslos verpufft. "Derzeit ist es wirklich schwierig, überzeugende Argumente für den Euro zu finden", sagte Meg Browne, Devisenexpertin bei Brown Brothers Harriman. "Die Situation in Europa sieht sogar noch komplexer als in den USA aus, und wegen ihrer Struktur dürfte es der EU viel schwerer fallen, die Probleme anzugehen."
Zudem wiesen Beobachter darauf hin, dass sich die Arbeitslosenquote in der
Eurozone im Januar überraschend deutlich erhöht hatte. Gleichzeitig profitiere
der Dollar angesichts schwacher US-BIP-Daten und der Zwölfjahrestiefs bei den
wichtigsten US-Aktienindizes sowie der negativen Nachrichten von der Citigroup
dpa-infocom
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