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Musikkneipe in Höhr-Grenzhausen: "Tenne" auf musikalischer Weltreise

Höhr-Grenzhausen Die Musikkneipe "Tenne" in Höhr-Grenzhausen wandelt auf den Spuren von Phileas Fogg - wie der britische Gentleman aus Jules Vernes Roman "Reise um die Erde in 80 Tagen" muss sich im Augenblick der geneigte Tennegänger fühlen. Nur dass er den beliebten Liveclub eigentlich nicht verlassen muss, um die Welt zu sehen.

In diesem Jahr waren schon Bands aus Frankreich, New York und England zu Gast. Doch das war erst der Anfang. Am Samstag, 7. März, hebt das "Luftschiff Tenne" wieder ab. Erstes Ziel: die bunten Gassen Barcelonas. Dem Stadtteil Raval, wo der Rumba-Callejera (StraßenRumba), Ska und Reggae die Nächte durchströmen. Von hier kommen Stoy ke Trino. Begleitet werden sie von den musikalischen Weltenbummlern von La Caravane . Einlass: 20 Uhr, der Eintritt kostet 7 Euro.

Nach diesem heißen Auftakt geht die Reise am Samstag, 21. März, weiter nach Frankreich in die Pariser Vorstädte, wo die Wut der sozial Zurückgelassenen auf die Kultur des französischen Savoir vivre trifft. Eine Melange, die wohl niemand besser in seine Musik einfließen lässt als 10 Rue d"la Madeleine, die die Energie von Rage against the Machine mit französischen Chansons paaren. Begleitet werden sie von den Westewäldern von Subsonic. Einlass. 20 Uhr, der Eintritt kostet 8 Euro.

Nach einem kurzen Abstecher nach "Polen" (mit Augenzwinkern betrachtet, die Band "Urlaub in Polen" kommt aus Köln") am Samstag, 11. April, (Einlass: 20 Uhr, Eintritt: 6 Euro) setzt das "Luftschiff" über den großen Teich. Erstes Ziel ist am Freitag, 24. April, Mexiko, Tijuana. In diesem Schmelztiegel von Kulturen und Gewalt der Gestrandeten sind die Los Kung-Fu Monkeys zu Hause, was man auch eindeutig hört. Die "Kampfsportaffen" singen zwar spanisch, sind aber musikalisch eher den US-Kollegen von Rancid oder Dropkick Murphys geneigt. Ihnen zur Seite stehen die Koblenzer von Antipathie. Einlass: 20 Uhr, der Eintritt kostet 6 Euro.

Nach diesem Urgewitter startet die Tenne am Freitag, 8. Mai, gen Uruguay. Dort in der Hauptstadt Montevideo sind No te va Gustar die größten Stars, die schon mal in Fußballstadien mit 200 000 Menschen spielen. Dementsprechend relaxed kommt der Sound dann im Verhältnis zu den Mexikanern daher. Bei No te va Gustar dreht sich alles um Emiliano Brancciari, den Sänger, Gitarristen und Songwriter. Barcadifeeling trifft auf fetzigen Rock. Einlass: 20 Uhr, der Eintritt kostet 8 Euro.

Nach diesem Stadionrock unter der warmen Sonne Uruguays schippert die "Tenne" zwei Wochen später am Samstag, 23. Mai, weiter nach Santiago de Chile. Dass es dort außer dem umstrittenen Regierungschef Chávez auch wunderbare Musik gibt, haben schon mal Santo Barrio bewiesen, die ihren Latinoska mit fetzigem Funk anreichern und auch dort schon mal vor 70 000 Fans spielen (Einlass: 20 Uhr, Eintritt: 7 Euro). Nach dieser wunderbaren Reise durch Süd- und Mittelamerika geht"s wieder zurück nach Europa. An Pfingstsamstag, 30. Mai, verzaubert die Zuschauer bei einem Chanson- und Weinfestival die französische Varieteeformation Les Grosses Papilles (Einlass: 20 Uhr, Eintritt: 7 Euro).

RZO