Mörsdorf Der vierte Teil einer Erfolgsgeschichte ist in Mörsdorf fortgeschrieben worden: Der Abend der Mundart-Initiative begeisterte wieder 300 Gäste.
Noch immer haftet der Mundart etwas Altmodisches an. Man hört, dass sie von gestern ist. Und so erzählen viele Autoren denn auch „Steggelcher“ von damals. Wie man den Sprung ins Heute schafft, zeigte Peter Färber aus Mörsdorf: Er trat mit seinem Enkel Julian auf, der das „Bih ett freah war“ kommentierte - mal mit einem „dunnerkeil“, mal mit einem „geil“. Großartig war auch Manfred Millen aus Altstrimmig, der um den Nachwuchs vom „Stremmeja Bersch“ fürchtet. Da nützt es nichts, wenn sich die Forster abrackern, nur die Masse kann’s richten - und das mit offenen Grenzen: „Renn kemmt, wer die Sprooch verstäht onn dä Branntewein verdräht.“ Wer will da einen klaren Kopf behalten?
Lesen Sie mehr dazu in der Dienstagausgabe der Cochem-Zeller Rhein-Zeitung.
Mo, 16. Mär. 2009, 17:04 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
Artikel empfehlen
Leserbriefe
Impressum