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Freie Wähler wollen in den Kreistag

Rhein-Hunsrück Die Freien Wähler im Rhein-Hunsrück-Kreis haben sich formiert.

Als „Freie Wähler Rhein-Hunsrück“ will die neue Gruppierung im Juni erstmals bei der Wahl zum Kreistag antreten und ihren Platz finden. Die Kandidaten sollen Ende März nominiert werden.

Kirchbergs Stadtbürgermeister Werner Elsen hatte vor vielen Jahren bereits einen Versuch gestartet, die verschiedenen freien Wählergruppen in den Städten und Verbandsgemeinden an einen Tisch zu bringen, um gemeinsam in der Kreispolitik mitzureden. Damals fand seine Initiative wenig Widerhall.

Vor einigen Monaten unternahm die AnStadt-Liste (aSL) Simmern einen neuen Anlauf. Die Vorzeichen scheinen sich geändert zu haben, denn die Resonanz auf eine neue Initiative des aSL-Vorsitzenden Stefan Wickert war sehr gut. „Beinahe alle Gruppen haben grundsätzliches Interesse an einer Zusammenarbeit gezeigt“, sagt Wickert.

Bei einer ersten Zusammenkunft Ende Februar kam man sich auch inhaltlich näher. „Viele kommunalpolitisch wichtige Fragen werden auf Kreisebene entschieden. Da muss man nur an Bereiche wie Konjunkturprogramm, Tourismus oder Wirtschaftsförderung denken. Da wollen wir mitreden“, so Wickert.

Bislang teilen sich CDU (21), SPD (13), FDP (4), Bündnis 90/Grüne (2) und Pro Rhein-Hunsrück (2) die 42 Sitze im Kreistag. Einige davon würden in Zukunft gerne die Freien Wähler besetzen, die nun den etablierten Parteien auf die Pelle rücken wollen.

Mehr dazu in der Montagsausgabe der Rhein-Hunsrück-Zeitung

So, 15. Mr. 2009, 13:08 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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