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Umwelt

ESA: Eisbrücke zum Wilkins-Packeis bricht

Paris Ein riesiges Teil des Wilkins-Packeises droht von der Antarktis abzubrechen.

Die Eisbrücke zu den Inseln Charcot und Latady löse sich, teilte die Europäische Raumfahrtagentur ESA am Freitag mit.

Bilder von Radarsatelliten zeigten neue Risse entlang der Zentralachse der Brücke. Das Wilkins-Packeis war zumindest während des vergangenen Jahrhunderts stabil gewesen, bevor es in den 1990er Jahren abzubauen begann. Das Gebiet an der Antarktischen Halbinsel wird teilweise von Argentinien und von Großbritannien beansprucht.

Aufnahmen des ESA-Satelliten Envisat bestätigten, dass die Risse sich schnell entlang der Eisbrücke entwickelten. Die Forscher Angelika Humbert (Institut für Geophysik, Uni Münster) und Matthias Braun (Uni Bonn) würden die Daten mit denen des deutschen Satelliten TerrarSAR-X abgleichen, um die Entwicklung zu analysieren.

«Im vergangenen Jahr hat das Packeis etwa 1800 Quadratkilometer oder 14 Prozent seiner Größe verloren», erklärte Humbert laut ESA. Ende Februar 2008 waren 425 Quadratkilometer Packeis vom Festland abgebrochen, Ende Mai erneut 160 Quadratkilometer. «Die Abbrüche ereigneten sich in wenigen Stunden und ließen den Rest der Eisbrücke in einer zerbrechlichen Lage zurück.» Hinter dem Prozess wird die Klimaerwärmung vermutet, die auf der Antarktischen Halbinsel mit 2,5 Grad in den vergangenen 50 Jahren stärker war als im Erdmittel.

www.esa.int/esaEO/SEMD07EH1TF_index_0.html

dpa-infocom



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