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Heidfeld: «Ein extremes und schwieriges Rennen»

Sepang Nick Heidfeld hat beim Regenrennen von Malaysia den zweiten Platz belegt.

Erst unmittelbar vor der Siegerehrung erfuhr der BMW-Sauber-Pilot aus Mönchengladbach, dass er in dem abgebrochen Grand Prix in der Endabrechnung sogar noch vor Landsmann Timo Glock notiert wurde.

Es ist der achte zweite Rang in der Karriere des 31-Jährigen, der sich nur Jenson Button im BrawnGP am Sonntag in Sepang geschlagen geben musste.

Wie ist ihr Fazit nach diesem verrückten Rennen und Ihrem achten zweiten Platz?

Heidfeld : «Ich denke nicht darüber nach, dass es jetzt der achte zweite Platz ist. Vom zehnten Platz auf den zweiten - mehr war nicht drin. Das war wirklich ein extremes und schwieriges Rennen. Ich hatte einen guten Start, aber eben auch ein schweres Auto, das war nicht ganz einfach. Ich freue mich für unser Team, dass wir von den ersten beiden Saisonrennen jetzt wenigstens ein anständiges Ergebnis mit nach Hause bringen.»

Was sagen Sie zur Entscheidung, das Rennen nach dem wolkenbruchartigen Regen und angesichts der einbrechenden Dunkelheit wegen des Starts um 17.00 Uhr Ortszeit nicht mehr fortzusetzen?

Heidfeld : «Das war eine komplett richtige Entscheidung. Wir haben alle gesagt, dass wir nicht weiterfahren können. Ich bin in Kurve 7 hinter dem Safety-Car ganz, ganz langsam gefahren und habe mich trotzdem gedreht. Ich hatte nicht nur Aquaplaning auf den Reifen, sondern ich bin bei 30 Kilometern einfach aufgeschwommen. Das war unfahrbar. Wenn das Rennen weitergegangen wäre und es recht stark geregnet hätte, aber nicht monsunartig, dann wäre ich mit meinen Reifen im Arsch gewesen.»

Wie kam es, dass Sie als einziger aus der Spitzengruppe nur einen Boxenstopp machten?

Heidfeld : «Als sich abzeichnete , dass es regnen würde, haben wir meinen Boxenstopp um sieben Runden vorgezogen und uns gleich für richtige Regenreifen entschieden. Aber die waren schnell hinüber, weil der erwartete starke Regen nicht kam. Das Team sagte mir immer wieder: 'bleib draußen, der starke Regen kommt!', aber die Reifen fühlten sich bald an wie Slicks. In dieser Phase wären Intermediates viel schneller gewesen, aber das konnte ja keiner wissen. Als mir mein Team dann sagte, ich sollte Intermediates nehmen, habe ich 300 Meter vor der Einfahrt gesehen: Jetzt fängt es richtig an zu regnen. Da habe ich dann gesagt: Nee, ich bleib draußen. Das war der goldene Call.»

Aufgezeichnet von Claas Hennig, dpa

dpa-infocom


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