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FIFA lobt Olympiastadion für Frauen-WM 2011

Berlin - Der Fußball-Weltverband FIFA hat auf seiner Inspektionsreise für die Frauen-Weltmeisterschaft 2011 dem Berliner Olympiastadion ein gutes Zeugnis ausgestellt.

«Hier geht es nur noch um die Feinabstimmung, das Stadion ist absolut top», sagte Tatjana Haenni, Leiterin der FIFA-Abteilung Frauenfußball-Wettbewerbe, am Montag. Die Schweizerin unterstrich in Berlin, die größte Herausforderung werde sein, die Stadien zu füllen. Jens Grittner vom Organisationskomitee erhofft sich vom Eröffnungsspiel in Berlin den nötigen «Kickoff», damit das Turnier wie die Männer-WM 2006 eine eigene «Dynamik entwickeln» kann.

Haenni lobte bei einem Pressegespräch die Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die Spiele an neun Städte mit großen Arenen zu vergeben. Neben dem Auftakt in Berlin findet die WM in Frankfurt/Main, Leverkusen, Mönchengladbach, Bochum, Wolfsburg, Dresden, Augsburg und Sinsheim und damit insgesamt in sieben Bundesliga-Orten statt. «Ich bin froh, dass der DFB mit diesen Stadien ein Zeichen gesetzt hat für den früher oft belächelten Frauen-Fußball.» Berlin soll sogar eine europäische Bestmarke mit der größten Kulisse bei einem Frauen-Fußballspiel setzen. Der «Weltrekord» von 90 000 Fans beim WM-Finale 1999 in Los Angeles kann im 75 000 Zuschauer fassenden Olympiastadion nicht erreicht werden.

Haenni, früher selbst Fußballerin in der Schweiz, hofft auf eine ähnliche Resonanz wie bei der WM 06, betonte aber gleichzeitig: «Das wird ein anderes Turnier werden. Wir wollen vor allem auch Kinder, Mädchen und Familien in die Stadien locken.» Von einer erfolgreichen WM könne auch eine «Signalwirkung für andere Länder» ausgehen.

dpa-infocom