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Wolfsburg zuversichtlich vor Verfolger-Duell

Hamburg - Der VfL Wolfsburg geht zuversichtlich in das Verfolger-Duell gegen Rekordmeister Bayern München.

Daneben kämpfen der Hamburger SV und die TSG 1899 Hoffenheim am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga um den Abschluss an die Tabellenspitze.

«Wir werden uns nicht nach dem Gegner richten. Wir wollen gewinnen», sagte VfL-Trainer Felix Magath vor dem Duell der der punkt- und torgleichen Verfolger von Spitzenreiter Hertha BSC Berlin. Magath räumte ein, dass in der Partie gegen seinen Ex-Club besondere Brisanz stecke. «Es ist ein besonderes Spiel. Ich kann das nicht mehr wegreden», sagt der 55 Jahre alte Fußball-Lehrer. Als vermeintliche Vorteile für sein Team nannte er die Heimstärke mit dem enorm begeisterungsfähigen Publikum, die Konzentration auf einen Wettbewerb und die bessere Regeneration der Nationalspieler nach ihren Länderspielreisen. «Die Bayern müssen reisen. Das ist für sie schwieriger als für uns», meinte Magath.

Die Berliner, die nach der 0:2-Pleite beim VfB Stuttgart mit nur noch einem Punkt Vorsprung am Platz an der Sonne stehen, haben es zuhause mit Borussia Dortmund zu tun. Jedoch bangt der Tabellenführer um den Einsatz seinen Top-Torjägers Andrej Woronin. Der Stürmer hatte im WM-Qualifikationsspiel mit der Ukraine in England einen Schlag ins Gesicht bekommen. «Die Nase ist gebrochen», erklärte Hertha-Manager Dieter Hoeneß. Trainer Lucien Favre hofft trotz der Verletzung auf einen Einsatz seines Top-Stürmers. «Die Chancen, dass Andrej spielen kann, sind groß», sagte der Coach. Schon im Oktober hatte sich der 29-Jährige auf einer Länderspielreise die Nase gebrochen. Ob Woronin mit einer Maske auflaufen muss, ließen die Berliner Verantwortlichen offen.

Im zweiten Spitzenspiel des Spieltags kämpfen mit dem Hamburger SV und der TSG 1899 Hoffenheim der Tabellenvierte und -fünfte ebenfalls um den Anschluss an die Spitze. Mit einer Niederlage würde sich der Aufsteiger wohl endgültig aus dem Meisterschaftskampf verabschieden. Im rheinisches Derby empfängt der 1. FC Köln den Nachbarn Bayer Leverkusen. Während das Team von Christof Daum nach dem 2:0-Auswärtserfolg bei Energie Cottbus wieder im Aufwind ist, droht Bayer den Anschluss an Europapokal-Plätze zu verlieren. Der Karlsruher SC, derzeit Tabellenletzter, trifft im Kellerduell des Spieltags auf die zwei Ränge besser platzierte Borussia aus Mönchengladbach.

dpa-infocom