pic Zählpixel
kalaydo.de kalaydo.de Jobs Auto kaufen Immobilien Kleinanzeigen Bei kalaydo.de inserieren In der Rhein-Zeitung und ihren Heimatblättern inserieren Zeitungsanzeige aufgeben kalaydo.de
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Gesundheit       » News       » Wellness

Polizei: Abifeiern immer häufiger Saufgelage

Mainz Abiturfeiern enden nach den Erfahrungen der Polizei immer häufiger als chaotische Saufgelage.

Vor allem wegen exzessiven Konsums harter Alkoholika gerieten die Schülerfeste oft außer Kontrolle.

Anders als früher stehe bei den Abifeiern das Saufen oft absolut im Mittelpunkt, sagt Werner Blatt, Polizeiinspekteur des Landes Rheinland-Pfalz. «Da gibt es in der Regel eine 'Druckbetankung': Wer am schnellsten betrunken ist, hat gewonnen», berichtete der Beamte. Häufig endeten die Feiern dann in alkoholbedingten Auseinandersetzungen.

So musste die Polizei in den letzten Monaten mehrfach Abifeiern auflösen, nachdem es unter meist betrunkenen Besuchern zu Schlägereien und Streitigkeiten kam. Auch Sicherheitspersonal sei massiv angegriffen worden. Zudem würden in manchen Fällen an sich friedliche Feiern von ungebetenen Gästen «besucht», die dann für Streit und Schlägereien sorgten, berichtete Blatt. «Die Polizei erfährt meist erst dann von diesen Feiern, wenn sich Nachbarn durch den Lärm gestört fühlen oder die Situation bereits eskaliert ist.»

Zudem alarmieren neue Zahlen über eine Zunahme des sogenannten «Komasaufens» bei Jugendlichen Politiker und Krankenkassen. «Wir beobachten mit Sorge, dass die Alkohol-Patienten immer jünger werden und bereits Kinder unter 15 Jahren mit einem Vollrausch ins Krankenhaus kommen», sagte der Vorstandschef der Techniker Krankenkasse (TK), Norbert Klusen, der «Frankfurter Rundschau».

Nach den Krankenkassen-Daten stieg zwischen 2007 und 2008 die Zahl der durch Alkoholmissbrauch verursachten Klinikaufenthalte von Kindern unter 15 Jahren auf bundesweit knapp 2400 Fälle. Bei den ganz jungen Alkoholopfern liegen seit zwei Jahren die Mädchen vor den Jungen.

TK-Chef Klusen sieht im Schutz der Jugendlichen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Neben der Familie müssten Supermärkte, Tankstellen und Gastronomen in die Pflicht genommen, Alterskontrollen verstärkt werden.

dpa-infocom



Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
Regioticker
Eventkalender
rz lexikon
Energiesparen