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Glunz schließt womöglich sein Spanplattenwerk in der Eifel

Kaisersesch Sein Spanplattenwerk in der Eifelstadt Kaisersesch dichtzumachen, diese Option prüft nach RZ-Informationen derzeit der Holzwerkstoffhersteller Glunz in Kaisersesch. Damit könnten viele Arbeitsplätze verloren gehen.

Grund für die Überlegungen ist der starke Rückgang der Auftragszahlen. Betriebsrat und Gewerkschaft bestätigten die Pläne, Unternehmenssprecher Alexander Wood indes sagte: „Da ist nichts dran.“ Insgesamt beschäftigt die Glunz AG in Kaisersesch derzeit 320 Mitarbeiter.

Ausdrücklich ausgeschlossen von einer möglichen Schließung ist eine Papierimprägnieranlage, in die Glunz erst im vergangenen Jahr 35 Millionen Euro investiert hatte. Wie die RZ erfuhr, verlangte der Aufsichtsrat der AG vom Vorstand angesichts schlechter Zahlen ein „Restrukturierungskonzept“. Letzterer schlug daraufhin vor, das Spanplattenwerk in Kaisersesch kurzerhand zu schließen. Empörend findet das Ali Yener, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Koblenz. Er will „um das Werk in Kaisersesch kämpfen“. Bis zur nächsten Sitzung des Aufsichtsrates am 4. Juni wird es daher noch ein paar Krisentreffen geben.

Lesen Sie dazu mehr in der Mittwochsausgabe der Cochem-Zeller Rhein-Zeitung.

Di, 19. Mai. 2009, 17:41 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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