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TuS Koblenz

Nicht nur im Angriff herrscht Handlungsbedarf

Koblenz Während die Spieler von TuS Koblenz über den halben Erdball verstreut sind und ihren Urlaub genießen, müssen sich die Verantwortlichen des Zweitligisten auch in der fußballlosen Zeit nicht über mangelnde Arbeit beklagen.

Geschäftsführer Wolfgang Loos ist in diesen Tagen dabei, letzte Nachbesserungen in Sachen Lizenzierung auf den Weg zu bringen, am Mittwoch um 15.30 Uhr müssen die letzten Unterlagen bei der DFL in Frankfurt auf dem Tisch liegen. Zu den Details wollte sich Loos nicht äußern, seine Anmerkung, "dass wir uns in der kommenden Saison nach der Decke strecken müssen", lässt indes die Vermutung zu, dass die Bundesliga-Bosse letzte Klarheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der kommenden Saison haben wollen.

"Es war klar, dass wir zwei Jahre brauchen, um wieder mehr Möglichkeiten zu haben", sieht Loos die erste Etappe der Konsolidierung bewältigt. Doch die zweite dürfte nicht minder schwierig werden. Entsprechend komplex gestalten sich die Gespräche mit dem aktuellen Personal sowie mit möglichen Neuzugängen. Fakten sind noch keine geschaffen worden, Raum für Spekulationen gibt es reichlich.

Zum Beispiel im Angriff, wo etliche Planstellen offen sind. Nicht erst seit dem Weggang von Matthew Taylor zum FSV Frankfurt herrscht dort Handlungsbedarf, auch die Rückkehr des ausgeliehenen Manuel Fischer zum VfB Stuttgart dürfte beschlossene Sache sein. Keine Zukunft in Koblenz haben auch die längst ausgemusterten Noureddine Daham (31) und Cesar M'Boma (30), zudem ist die Zukunft von weiteren Offensiv-Akteuren noch nicht geklärt. Einer davon ist Ardijan Djokaj (29), dessen Vertrag am 30. Juni ausläuft. Der Montenegriner, im Vorjahr mit elf Treffern noch bester TuS-Torschütze, schleppte sich in der abgelaufenen Saison von einer Verletzung zur nächsten und brachte es gerade einmal auf elf Spiele (ein Tor, eine Vorlage). Derzeit deutet wenig darauf hin, dass Djokaj auch in der kommenden Saison das Trikot der TuS tragen wird.

Somit steht beim Angriffspersonal bislang nur der Verbleib von Njazi Kuqi fest. Der Vertrag des Finnen hatte sich per Einsatz-Option bis 2010 verlängert und wurde vom Verein um ein zusätzliches Jahr aufgestockt.

Dem Vernehmen nach hat Uwe Rapolder aber bereits mögliche Kandidaten für die TuS intensiv unter die Lupe genommen. Bereits mehrfach war der Trainer in Tschechien, um Personal zu sichten. "Wir werden sicher darauf achten, dass wir mehr Akteure bekommen, die das kämpferische Element ins Spiel bringen", hatte Rapolder bereits nach dem Saisonfinale in Ingolstadt betont.

Das Knifflige bei der Kaderplanung: Die Neuzugänge werden mehr denn je sitzen müssen, Rapolder muss sein Personal sorgsam auswählen. Geschäftsführer Wolfgang Loos deutet jedenfalls schon einmal an, "dass wir uns sicher keine großen Transfers erlauben können". Was letztlich nichts anderes bedeutet, als dass die TuS ablösefreie Spieler finden muss - die sportlich und finanziell den Anforderungen der Liga genügen. (Sven Sabock)

RZO


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