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Schmidbauer findet Gründe für das Abdriften in den Terror

Ihre Namen sind weltweit bekannt und sie sind verbunden mit Leid, mit Tragik und Trauer.

Männer wie Mohammed Atta, der Attentäter vom 11. September 2001, oder die drei Terroristen von der "Sauerland-Zelle" spielen eine wesentliche Rolle im neuen Buch des Münchner Psychoanalytikers Wolfgang Schmidbauer.

Unter dem Titel "Psychologie des Terrors" setzt er sich mit der Frage auseinander, auf welchem Weg junge Menschen in den Terrorismus gezogen und zu Attentätern werden. Er untersucht auch Anzeichen dafür, wie dieses Abdriften in den religiös verbrämten Terror erkannt und gestoppt werden kann. Schmidbauer zeigt an Fallbeispielen zudem, wie Massenmedien das Schicksal der jungen Terroristen beeinflussen und wie sich die aufgestauten Aggressionen entladen können.

Schon in seinem Buch "Der Mensch als Bombe" beschrieb Schmidbauer vor sechs Jahren, wie sich nicht bewältigte narzisstische Kränkungen in einer "narzisstischen Explosion" entladen können.

(Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh, 176 S., Euro 17,95, ISBN 978-3-5790-6526-7)

RZO



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