274 Gen-Apfelbäume vernichtet
Dresden Unbekannte haben im Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen in Dresden-Pillnitz am Wochenende 274 gentechnisch veränderte Apfelbäume vernichtet.
Nach Angaben der Polizei vom Dienstag durchtrennten sie die Stämme der etwa sieben Jahre alten Bäume.
Das Institut bezifferte den Sachschaden auf Nachfrage auf etwa 700 000 Euro, etwa zehn Jahre Arbeit seien zunichtegemacht worden. Die in Töpfen gehaltenen Bäume standen in einem Zelt für Versuchspflanzen. Nach Angaben des Julius-Kühn-Instituts in Braunschweig war das der erste derartige Vorfall in Pillnitz.
Sachsens Agrarminister Frank Kupfer (CDU) vermutet hinter den Vorfall einen Anschlag von Gentechnik-Gegnern. «Die Täter müssen dafür zur Verantwortung gezogen werden, bis zum letzten Cent», sagte Kupfer laut einer Mitteilung.
dpa-infocom
- Shuttle «Atlantis» kehrt huckepack heim
- Experten beraten Notfallplan gegen Klimawandel
- Hoch dotierter US-Kosmologiepreis an drei Forscher
- Schwule Pinguine adoptieren Küken
- Kulleraugen lösen Glücksgefühle im Hirn aus
- Alle anzeigen


















