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Bekannte im Job: Im Büro nicht zu privat werden

Bonn Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps - das gilt auch bei der Zusammenarbeit mit Bekannten im Büro.

«Das ist immer eine heikle Sache, wenn Dienstliches und Privates bei der Arbeit vermischt werden», warnt der Etikette-Trainer Horst Hanisch aus Bonn.

Wer mit Kollegen befreundet ist , wird im Büro daher besser nicht zu privat. «Wenn Dritte dabei sind, siezt man sich also besser, auch wenn man sich schon näher kennt.» Ansonsten fühlten sich andere leicht ausgegrenzt.

Auch wirke es schnell komisch, wenn etwa die neue Praktikantin oder Kollegin überall herumposaunt, dass sie private Kontakte zum Chef hat. «Dann ist sie bei den Kollegen gleich unten durch», sagt Hanisch. «In solchen Fällen sollte man daher auch vereinbaren, dass man sich im Job siezt.» Tabu sei es außerdem, Bekannte vor den Kollegen auf private Dinge anzusprechen. Begrüßungen im Büro wie «Bei eurer Grillparty ging es gestern ja ganz schön feuchtfröhlich zu!» erspart man dem Kollegen also besser, wenn man weiter mit ihm befreundet sein will.

dpa-infocom



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