pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Sportsline ·  » 

Blatter: Fans nicht wie «wilde Tiere» einsperren

Nassau/Bahamas Mit einem leidenschaftlichen Appell hat sich FIFA-Präsident Joseph Blatter für die Fußball-Fans und deren Sicherheit in den Stadien stark gemacht.

Er forderte alle Verantwortlichen auf, die Fans nicht wie «Gefangene und wilde Tiere» hinter Zäunen in überfüllte Stadien zu sperren. In seiner Rede vor dem Kongress des Weltverbandes FIFA in Nassau/Bahamas erinnerte der Schweizer daran, dass seit 1964 mehr als 1300 Fußballfans weltweit bei internationalen Spielen in total überfüllten Arenen ihr Leben lassen mussten. Im Vorjahr starben 22 Anhänger bei einem WM-Qualifikationsspiel in der Elfenbeinküste und acht Fans in Liberia.

Die FIFA hat im Vorjahr gut gewirtschaftet und trotz der globalen Finanzkrise dreistellige Millionengewinne gemacht. Im Jahr 2008 wurden 184 Millionen US-Dollar Profit erwirtschaftet, wurde auf dem Kongress mitgeteilt. Einnahmen von 957 Millionen stünden Ausgaben in Höhe von 773 Millionen Dollar gegenüber. Beim Gewinn sei man zwar um 13 Prozent unter dem Budgetansatz geblieben, habe aber keinerlei Geld im Anlagengeschäft verloren. Das Anlagevermögen wurde von der FIFA mit 1,6 Milliarden Dollar beziffert.

Der Kongress stimmte mit überwältigender Mehrheit dem Etat für das WM-Jahr 2010 zu. Darin sind Ausgaben von 1,1 Milliarden Dollar veranschlagt - mehr als die Hälfte laut Fußball-Weltverband als operative Kosten für die Weltmeisterschaften vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 in Südafrika.

dpa-infocom



Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
RZ-Mittelrhein-Marathon