Gegen Diskriminierung: Der Internationale Hurentag
Hamburg - Der Internationale Hurentag richtet sich gegen die Diskriminierung von Sexarbeiterinnen.
Er erinnert an den 2. Juni 1975, als bei Protesten in Frankreich 100 Prostituierte eine Kirche besetzten.
Am Aktionstag verteilen Huren und Beratungsstellen in mehreren Ländern Kondome, geben Empfehlungen für Freierregeln oder informieren über sexuell übertragbare Erkrankungen. In Deutschland ist Prostitution seit 2002 gesetzlich als Erwerbsarbeit anerkannt, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist möglich. Sperrgebietsverordnungen, Werbeverbote oder Bauvorschriften behinderten aber weiter ihre Berufsausübung, kritisieren Huren-Gruppen.
dpa-infocom
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