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TuS Koblenz

Zweitliga-Profis in neuem Gewand

Koblenz In Sachen Personal gibt's bei Fußball-Zweitligist TuS Koblenz noch diverse offene Fragen, die Ausrüstung für die nächsten Jahre ist indes gesichert. Der gesamte Verein wird fortan von der Firma Saller ausgestattet.

Es ist gleichermaßen traditionell wie modern, und wer genau hinschaut, entdeckt einen besonderen Clou in Form von zwei Toren. Die Rede ist vom Trikot, in dem TuS Koblenz in der kommenden Saison auflaufen wird. Natürlich ist das Ganze in blau-schwarz gehalten, natürlich bestimmen wie seit jeher die Längsstreifen die Optik. Als Ergänzung zu den vergangenen Jahren gibt's nun auch noch Gelb-Anteile, um die Vereinsfarben des Klubs komplett zur Geltung bringen zu können. Gestern wurde das Leibchen vorgestellt, zu kaufen sein wird es erstmals am 6. Juli im Rahmen des TuS-Testspiels gegen den 1. FC Köln. Zuvor ist es bereits auf den Dauerkarten zu sehen.

"Ich denke, wir haben damit den Geschmack der Fans ganz gut getroffen", ließ TuS-Geschaftsführer Wolfgang Loos während der Präsentation am Schängel-Brunnen vor dem Koblenzer Rathaus gut gelaunt verlauten. Nach etlichen Jahren, in denen die TuS von der Firma "Nike" ausgestattet wurde, haben sich die Verantwortlichen nun dazu entschlossen, mit dem im süddeutschen Weikersheim angesiedelten Unternehmen Saller ins Geschäft zu kommen. Die künftigen Liga-Konkurrenten Arminia Bielefeld und Energie Cottbus oder auch die litauische Nationalmannschaft laufen bereits in Saller-Trikots auf. In den nächsten vier Jahren gesellen sich die Koblenzer hinzu, die bis in die Jugendmannschaften hinein die Marke wechseln werden. Über finanzielle Details der Vereinbarung wurde nichts bekannt.

Ebenfalls noch nicht bekannt ist, welche Spieler künftig in die schicke Arbeitskleidung schlüpfen werden. Bevor Trainer Uwe Rapolder am Sonntag in seinen Kuba-Urlaub aufbricht, stehen noch etliche Gespräche an - im TuS-Kader ist derzeit vieles im Fluss. Inzwischen scheint klar, dass es für Angreifer Ardijan Djokaj kein neues Vertragsangebot geben wird, während den altgedienten Haudegen Andreas Richter, Martin Forkel und Frank Wiblishauser eine weitere Zusammenarbeit für ein Jahr vorgeschlagen wurde. "Es sind charakterstarke Typen, die man in einer Mannschaft braucht", sagt Rapolder.

Wobei Richter das Angebot der TuS nicht eben als einen Vertrauensbeweis ansieht. "Mit meinen 31 Jahren würde ich mir schon eine längere Laufzeit wünschen", hält sich die Begeisterung beim Innenverteidiger in Grenzen, "auch finanziell bin ich nicht ganz zufrieden." Ob sich sein Engagement nach vier Jahren in Koblenz dem Ende entgegenneigt, ist noch nicht abschließend entschieden. "Ich könnte mir vorstellen zu bleiben, wir fühlen uns hier sehr wohl", so Richter, der sich aber auch Anfragen von anderen Klubs anhören wird. In den nächsten zehn Tagen möchte er für sich Klarheit haben, um im Urlaub abschalten zu können.

Ähnlich liegen die Dinge bei Forkel, wobei der Rechtsverteidiger wohl nicht zuletzt aus familiären Gründen zu einer Unterschrift in Koblenz tendiert. "Es macht Spaß bei der TuS", so der 29-Jährige, der nach einem für ihn unbefriedigendem Jahr inklusive Verletzungen auf mehr Einsatzzeiten hofft. "Ich bin ganz guter Dinge, dass wir uns einigen werden", sagt Forkel vor den abschließenden Gesprächen.

Und auch Wiblishauser, der nach dem Zweitliga-Aufstieg 2006 in Koblenz angeheuert hatte, sieht eine Perspektive in Koblenz. "Ich gehe davon aus, dass ich verlängern werde", sagte der 31-Jährige gestern Nachmittag. Der Vertragsentwurf beinhaltet eine Option für ein weiteres Jahr, vorausgesetzt, die Leistung und damit die Zahl der Einsätze stimmt. Gut möglich daher, dass die Beflocker auch in der neuen Saison über dem Leibchen mit der Nummer 3 den Namen Wiblishauser einfügen können.

Sven Sabock

RZO


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