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Weltmeister Italien vermeidet «kalte Dusche»

Pretoria Im strömenden südafrikanischen Winterregen ist Italien einer sportlichen «kalten Dusche» mit Mühe und Not entgangen.

Luca Toni sieht nach dem kuriosen 4:3 im Testspiel gegen Neuseeland die Ambitionen des Weltmeisters beim Confederations Cup aber nicht in Gefahr.

Sogar seine Rolle als 30-Minuten- Kurzzeitarbeiter bei der Generalprobe für die Fußball-Mini-WM mit dem Prestigeduell gegen Weltmeister Brasilien am 21. Juni nahm der Stürmerstar klaglos hin. «Ich hatte vor meiner Ankunft körperliche Probleme, und die sind noch nicht überwunden», sagte Toni nach der Testpartie vor den Toren des südafrikanischen Regierungssitzes Pretoria.

Toni-Ersatz Alberto Gilardino und Vincenzo Iaquinta bewahrten die Azzurri mit je zwei Toren vor einer peinlichen Pleite gegen den bei für südafrikanische Verhältnisse ungewöhnlich starkem Regen erst in der Schlussphase müde werdenden Ozeanien-Meister. Die heimische Presse äußerte sich vor dem ersten Turnierspiel am Montag gegen die USA in Pretoria aber skeptisch. «Licht und Schatten bei Italien. Was für eine Angst», schrieb «La Gazzetta dello Sport». Angst machten vor allem die ungewohnten Defensivschwächen der italienischen B-Elf. «Marco Amelia war wenig überzeugend», schmeichelte die Zeitung noch dem völlig indisponierten Ersatzmann von Stammtorwart Gianluigi Buffon.

Trainer Marcello Lippi wollte den Test nicht überbewerten, da er mehr als ein halbes Dutzend Stammkräfte auf der Auswechselbank gelassen hatte. «Es war ein gutes Training. Ich habe gute und schlechte Sachen gesehen», sagte er. Gestand aber auch: «Die Fehler beunruhigen mich immer.» Mit Brasilien sieht Lippi sein Team - vielleicht auch aus taktischen Gründen - derzeit ohnehin nicht auf Augenhöhe. «Brasilien ist derzeit die stärkste Mannschaft der Welt.»

Zunächst gilt es für den Coach ohnehin, sein Team auf das USA- Duell einzustellen, um erfolgreich in den Confederations Cup zu starten. «Das erste Match wird das wichtigste sein. Wenn das gut läuft, wird auch das zweite gut gehen. Wenn nicht, wird es für uns schwer werden», warnte Lippi. Doppel-Torschütze Gilardino gab eine klare Marschrichtung aus: «Das war ein gutes Trainingsspiel. Wir sind diese 25 Tage hier beim Confed Cup, um ins Finale zu kommen. Das ist ein wichtiger Test für die WM», sagte der Stürmer. Auch Angriffspartner Iaquinta gab sich ehrgeizig: «Wir sind nicht zum spazieren gehen hierhergekommen, sondern um den Cup zu gewinnen.» Von Arne Richter und Bernhard Krieger, dpa

dpa-infocom

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