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Devisen: Eurokurs weiter schwach - Irlands Kreditwürdigkeit gesenkt

FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Montag weiter gefallen. Er setzte seine Talfahrt vom Freitag zwar fort, bremste sie am Abend jedoch leicht ab. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Abend mit 1,3889 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,3866 (Freitag: 1,4177) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7212 (0,7054) Euro.

"Die zuletzt gestiegenen Zinsen für US-Staatsanleihen stützen den US-Dollar", sagte Stephan Rieke, Devisenexperte der BHF-Bank. Diese Entwicklung sei seit dem am Freitag besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht zu beobachten. Beschleunigt worden sei der Euro-Kursverlust durch die Herabstufung der Kreditwürdigkeit von Irland durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P). Das Rating des Eurolandes Irland wurde von der zweitbesten Notenstufe "AA+"auf "AA" zurückgenommen. Den Ausblick bezeichnete S&P zudem als "negativ". Irland ist wegen seines großen Finanzsektors und des Preisverfalls am Immobilienmarkt besonders hart von der Wirtschaftskrise betroffen.

dpa-infocom