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Hundt für Verzicht auf spürbare Lohnerhöhungen

Berlin - Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat für die Dauer der Wirtschaftskrise einen Verzicht auf spürbare Lohnerhöhungen gefordert.

«In der Krise brauchen die Unternehmen ein Belastungsmoratorium, das heißt, es darf keine zusätzlichen Kosten geben. Alles andere wäre katastrophal für den Arbeitsmarkt», sagte Hundt der «Bild am Sonntag». Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) begrüßte die zurückhaltenden Abschlüsse der jüngsten Vergangenheit. «Die Tarifabschlüsse gehen mit moderaten Lohnerhöhungen in die richtige Richtung.»

Nach der Krise hat aus Sicht der Arbeitgeber die Konsolidierung der Staatsfinanzen Vorrang vor Steuersenkungen. Hundt sagte, man müsse «nach der Krise auch zuerst einen strikten Konsolidierungskurs fahren und dann an den richtigen Stellen die Steuern senken.» DGB-Chef Michael Sommer betonte in diesem Zusammenhang seine ablehnende Haltung zu einer Schuldenbremse. «Wenn die Zeiten wirtschaftlich wieder besser sind, brauchen wir eine kluge und flexible Konsolidierungspolitik, die nicht auf Kosten der Menschen geht. Deshalb ist eine starre Schuldenbremse großer Unsinn», sagte er der Zeitung.

dpa-infocom