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In Rheinland-Pfalz beginnt die Kirschenernte - Anbau vorrangig bei Mainz und im Kreis Mayen-Koblenz

Rheinland-Pfalz Die Ernte der Süßkirschen hat in Rheinland-Pfalz begonnen - gemessen am langjährigen Durchschnitt pünktlich. Die Landwirtschaftskammer betont, dass die Bauern wegen der bislang günstigen Witterung auf eine reiche Ausbeute hoffen.

Die Bäume blühten üppig, und dank des warmen und trockenen Wetters herrschten zur Blütezeit ideale Bedingungen für die Bestäubung. Im Schnitt der vergangenen fünf Jahre wurden im Land jährlich 2800 Tonnen Süßkirschen geerntet.

Damit kann nach Angaben der Landwirtschaftskammer etwa die Hälfte des rheinland-pfälzischen Verbrauchs gedeckt werden, der pro Kopf und Jahr bei 1,3 Kilo liegt. Die heimischen Süßkirschen gibt es bis August, Anfang Juli kommen zusätzlich die Sauerkirschen auf den Markt.

Süßkirschen werden in Rheinland-Pfalz auf knapp 500 Hektar angebaut. Hier stehen fast 200 000 Bäume, das bedeutet Platz fünf unter den Bundesländern. Schwerpunktregionen des Anbaus sind Mainz mit mehr als 50 000 Bäumen sowie die Landkreise Mainz-Bingen und Mayen-Koblenz mit jeweils rund 45 000 Bäumen, berichtet die Landwirtschaftskammer.

Zugleich ruft sie zum Kauf der heimischen Früchte auf: Dafür spreche die "bekanntermaßen besondere Qualität", aber auch die Ökobilanz. Zum einen gibt es hier keine langen Transportwege, zum anderen belegen die heimischen Kirschen auch kaum Lagerkapazitäten, weil sie mehr oder minder direkt vom Baum erntefrisch zum Verkauf kommen, so die Landwirtschaftskammer.

RZO