pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Bauen & Wohnen     » News     » Mietrecht     » Haushalts-Tipps

Outdoor-Möbel: Draußen wohnen wie drinnen

Köln Groß, größer, ab in den Garten: Im kommenden Sommer wird bei Outdoor-Möbeln nicht gespart.

Trendsetter räumen Klappliegen und Holzbänke besser in den Schuppen.

In sind jetzt bequeme Liegeinseln und Gartensofas, die nicht nur durch ihre üppigen Maße beeindrucken. Eine ganze Reihe bekannter Designer hat mittlerweile Gartenmöbel für sich entdeckt und die einstigen Billigartikel in exklusive Wohnobjekte verwandelt.

Der Garten wird zum «Mode-Mekka», so beschreiben die Veranstalter der Gartenmesse «Spoga» in Köln die aktuelle Entwicklung. Ausgefallene Lifestyle-Produkte würden langweilige Billigmöbel von ihren angestammten Balkonplätzen verdrängen. Im Trend liegen zum Beispiel Strandkorb-Neuinterpretationen.

Die Steigerung dessen sind Liegeinseln oder Freiluft-Tagesbetten. Auf ihnen können es sich gleich mehrere Menschen bequemen machen - gut geschützt von integrierten, verstellbaren Sonnensegeln wie bei der Wellness-Liege «Vela» des österreichischen Unternehmens Joka-Werke. Ebenfalls weich gepolstert ist «Kosmos» vom belgischen Anbieter Extremis. Unter einem integrierten und bei Bedarf auch beleuchteten Sonnenschirm nehmen die Besitzer auf einer umlaufenden Bank rund um einen Tisch Platz. Der Tisch lässt sich aber auch versenken - so verwandelt sich «Kosmos» in eine Liegeinsel.

Das Lounge-Thema sei nach draußen gewandert, sagt Ursula Geismann vom Verband der deutschen Möbelindustrie (VDM) in Bad Honnef über den Trend zu «einladenden Großformaten». Balkone und Terrassen würden heute als vollwertiger Bestandteil der Wohnung angesehen.

Wer Plastik-Klappstühle und den dazugehörigen Wackeltisch durch Designerware ersetzen möchte, muss dafür allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. Anders als in vielen anderen Bereichen sind die Deutschen dazu allerdings auch durchaus bereit: Im Jahr 2007 wurden laut der Spoga rund 10,7 Milliarden Euro für Pflanzen, Möbel und Geräte ausgegeben - Tendenz steigend.

Investiert wird in den «Salon im Garten». Den haben nicht nur Designer von Nobel-Labels wie Alias aus Italien oder Garpa aus Escheburg bei Hamburg bei ihren Entwürfen vor Augen. Selbst günstige Anbieter wie die schwedische Möbelhandelskette Ikea haben inzwischen Sofaelemente, Sessel und Hocker für draußen im Programm. Meist sind es Möbel in gedeckten Naturfarben, die aus pflegeleichten Kunststofffasern geflochten sind. Sie werden kombiniert mit Polstern aus High-Tech-Materialien, denen Regen, Wind und das Sonnenlicht nicht viel anhaben können.

Die an Rattanmöbel erinnernden Sitzgruppen passen zum aktuellen Natürlichkeitstrend. Denn auch bei Gartenmöbeln ist laut der Spoga eine «green identity» zunehmend gefragt. Immer mehr Verbraucher hätten ein geschärftes ökologisches Bewusstsein und wollten «ehrliche», langlebige Produkte kaufen. Nicht zuletzt deshalb ist auch Holz wieder stärker gefragt - wobei Käufer mittlerweile bei Möbeln aus Tropenholz genau hinsehen und nach Alternativen fragen. Gartenmöbel mit kleinen Platzansprüchen Neben den vielen großformatigen Modellen gibt es für die kommende Freiluft-Saison auch einige neue Möbel, die mit ganz wenig Platz auskommen. Speziell für städtische Mini-Balkone hat zum Beispiel der Hersteller rephorm aus Berlin die Tisch-Sitz-Kombination «sit up» entwickelt. Der Tisch ist über einen integrierten Sonnenschirmhalter am Geländer befestigt und kommt so ganz ohne Beine aus. Die Tischplatte ist klappbar, die Sitzflächen können zur Seite geschwenkt werden. Von Sandra Cantzler, dpa

dpa-infocom



Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
Regioticker
Eventkalender
rz lexikon
Energiesparen