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Licht und Requisite: Tipps für Kinderporträts

Frankfurt/Main Wer seine Kinder für ein Porträt fotografiert, sollte sie nicht einfach nur «ablichten».

Wer sich etwas mehr Mühe gibt, etwa durch den Einsatz von Requisiten, erzielt schnell bessere Ergebnisse, so der Photoindustrie-Verband in Frankfurt.

Requisiten, Pose und Kostüme sowie die sorgfältige Abstimmung mit dem bewusst gewählten Hintergrund seien wesentliche Hilfsmittel für die Darstellung des kindlichen Charakters.

Zudem seien sie passender für das Kinderporträt als für das eines Erwachsenen, weil Kinder Kostüme und Staffagen von sich aus in ihren alltäglichen Spielen verwenden. Kinder gehen den Experten zufolge oft auf Spiele ein, die ihnen der Fotograf vorgibt: Unbewusst enthüllen Kinder ihre individuellen Charakterzüge, die man nur noch mit der Kamera einfangen muss. Dabei bieten Teleobjektive oder Telezooms den Vorteil, dass der nötige Abstand zum Kind eingehalten werden kann, wodurch es auch nicht abgelenkt wird.

Entscheidend für die Bildwirkung ist das Licht. Hier spielt es keine Rolle, ob das Licht durch sorgfältig positionierte Blitzeinheiten erzeugt wird oder ob es sich um natürlich einfallendes Seitenlicht handelt. Eine neutrale Ausleuchtung mit drei Blitzeinheiten, die rechts und links seitlich versetzt vom Modell platziert werden sowie von vorne aus etwas erhöhter Position, garantiert harmonisches Licht ohne Schattenwurf. Wichtig ist es, verschiedene Beleuchtungen auszuprobieren. Denn schon kleine Veränderungen rufen eine andere Bildstimmung hervor und können die Charaktermerkmale des Kindes auf unterschiedlichste Art zum Ausdruck bringen.

dpa-infocom


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