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Fernseher mit Internet sind im Kommen

Berlin/Poing Das Wetter im Bild oder ein RSS-Feed mit Nachrichten: Bei vielen neuen Flachbildfernsehern sind Verbraucher nicht mehr auf den Videotext angewiesen.

Die Geräte haben einen Internetanschluss und erlauben es etwa, YouTube-Filmchen abzuspielen, während der Spielfilm läuft. Das Notebook kann derweil ausgeschaltet bleiben. Noch ist das Internet Oberklasse-Geräten vorbehalten, aber bald werden sicher auch günstigere Fernseher damit aufwarten können.

Alle Ansätze, Internet auf den Fernseher zu bringen, waren bislang im Sand verlaufen. Weder Webboxen noch Receiver mit Webfunktionalität setzten sich durch - wegen mangelnder Funktionalität oder schlechter Darstellung auf Röhrenfernsehern. «Webboxen sind zu teuer, zu langsam, zu instabil, und es surft sich mit ihnen viel umständlicher als mit einem Computer. Dazu kommt das schlechte Bild.» So lautete ein Urteil der Stiftung Warentest im Jahr 2000.

Bei den neuen TV-Geräten mit Ethernet- oder WLAN-Anbindung werden Texte, Bilder und Grafiken scharf dargestellt. Meist sind keine kompletten Browser integriert. Vielmehr haben sich die Hersteller auf Spezial-Programme und Inhalte verlegt, zu steuern per Fernbedienung. «Die neuen Konzepte überzeugen mit ähnlich einfacher Bedienung und attraktiven Inhalten, womit sich gerade auch PC-Muffel angesprochen fühlen dürften», urteilt die Zeitschrift «Video» aus Poing bei München.

Philips nennt seinen Internet-Service Net-TV. Erhältlich ist er mit WLAN-Anbindung in den Geräten der 9000er-Serie und mit LAN-Anbindung in den Fernsehern der 8000er-Serie sowie im Gerät Cinema 21:9. Im Gegensatz zu anderen Herstellern stellt Philips die Internet-Informationen auf der gesamten Mattscheibe dar.

Der erste Weg führt den Nutzer immer auf seine Net-TV-Startseite. Zu Philips' Partnern, deren Inhalte für den TV-Bildschirm angepasst werden, gehören tagesschau.de, bild.de, kicker.de und YouTube sowie MyAlbum als Foto-Archiv. Außerdem lassen sich Internet-Adressen frei eingeben, Net-TV versteht sich allerdings nicht auf Java oder Flash.

Bei Panasonic gruppieren sich im Internet-Modus Viera Cast kleine Programmfenster um ein geschrumpftes TV-Bild. Diese «Widgets» zeigen das Wetter, Börsenkurse von Bloomberg TV, Nachrichten und Videos von tagesschau.de und Eurosport oder Clips von YouTube. Viera Cast soll in die Geräte der Serien V 10, G 15 und Z 1 integriert werden.

Samsung nutzt das Schlagwort Internet@TV. Zu sehen ist immer nur ein Programmfenster neben dem Fernsehbild. Das können YouTube-Clips sein, aber auch Nachrichten und Wetter, geliefert von Yahoo. Die Sektion Foto bedient der Service Flickr.

Zudem hat Samsung eine «Content- Library». Dort lassen sich Videos, Texte oder Fotos speichern, wodurch der Fernseher etwa zum digitalen Fotorahmen wird. Über eine «Widget Engine» von Yahoo sollen Nutzer eigene kleine Programme einbinden können. Verfügbar soll Internet@TV in den Serien 6, 7, 8, 7000 und 8000 sein.

Sony hat den Modellen der Serien E5, V5, W5 und WE5 Ethernet-Buchsen verpasst. Die neuen Internet-Funktionen nennt der Hersteller AppliCast-Services. Dazu zählen zunächst der Zugriff auf Fotos, die auf Internet-Servern lagern und das Lesen von Nachrichten, die als RSS-Feeds auf den Fernseher kommen. Im lokalen Netzwerk greifen die Fernseher nach dem DLNA-Standard auf Musik, Fotos oder Filme (MPEG 2 und AVC-HD) zu. Von Dirk Averesch, dpa

dpa-infocom


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