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Charles Darwin verstehen: Evolutionstheorie mal anders

Meerbusch Trotz Bio-Unterricht und Medienberichten: Die Evolutionstheorie des großen Naturforschers Charles Darwin bleibt vielen im Detail verschlossen.

Zwar hat jeder schon mal etwas darüber gehört, doch die Dimensionen dieser Theorie lassen sich nicht leicht verstehen. Das könnte sich nun ändern, denn das Darwin-Jahr 2009 wird allenthalben gebührend gewürdigt, auch im Web. Darwin rockt, ganz besonders im Jahr seines 200. Geburtstags. Beispielsweise unter «darwinrocks.de». Ganz erstaunlich, was dort alles geboten wird. Und vor allem wie. Auf staubtrockene wissenschaftliche Hintergründe wird verzichtet, dafür wartet eine schicke, moderne Webseite auf den Besucher ­ und ein Begrüßungsvideo.

Das Projekt ist einer der Gewinner des Ideenwettbewerbs «Evolution heute», den die Volkswagen Stiftung im Vorjahr ausgeschrieben hatte. Verantwortlich für die Präsentation zeichnet die Universität Tübingen. Die hat sich «darwinrocks.de» ausgedacht, entwickelt und ins Netz gestellt. Ziel des Projekts: Charles Darwin und seine damals welterschütternden Lehren Jugendlichen von heute schmackhaft zu machen. Spaß macht auch das Computerspiel zum downloaden. Das ist spannend, weil nämlich Musik und Evolution miteinander verknüpft werden. Der Spieler geht mit einigen Tonschnipseln, einer Population an Musikstücken, an den Start. Quasi so etwas wie die musikalische Ursuppe. Dann werden die kleinen Stücke angehört und bewertet.

So schlüpft der Spieler sozusagen in die Rolle der Umwelt, er entscheidet mit, welches Stück sich weiter entwickelt und welches nicht. Auf diese Weise entstehen mittels Knopfdruck ­ entsprechend dem Evolutionsdruck in der Natur ­ neue Generationen. Dadurch verändert sich die Musik, im Evolutionsvokabular ausgedrückt: sie mutiert: Man kann die Verwandtschaft hören, aber auch das, was jeweils neu hinzugekommen ist. Durch Verpaarung entsteht eine neue Generation von Musikschnipseln, die wiederum an die beiden «Eltern» erinnern. Das ist sehr interessant anzuhören. Außerdem macht es Spaß ­ und regt auf jeden Fall zum Nachdenken an, was Evolution eigentlich im Kern bedeutet. Es gibt auch einen tollen Belohnungs-Gag: Die entstandenen Musikstücke stehen als Klingeltöne zum Download bereit, sie können personalisiert aufs Handy geladen werden. So hat man immer «ein Stück Evolution» dabei.

Evolutionstheorie mal anders: www.darwinrocks.de

dpa-infocom


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