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«Chronik der Mauer» zeigt deutsch-deutsche Teilung

Potsdam «Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten», sagte der DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht im Juni 1961. Keine zwei Monate später lässt die DDR-Führung trotzdem ihren «antifaschistischen Schutzwall» mitten durch Berlin in die Höhe ziehen.

20 Jahre nach Ende der Teilung Deutschlands dokumentiert nun die Webseite www.chronik-der-mauer.de mit Texten, Bildern sowie originalen Ton- und Filmdokumenten die Geschichte der Mauer.

Das Herzstück der Webseite ist eine Zeitleiste von 1961 bis 1990. In ihr sind alle wichtigen Ereignisse im Zusammenhang mit der Berliner Mauer verzeichnet - beginnend mit der Massenflucht von DDR-Bürgern, die letztlich zum Mauerbau führte, bis hin zu den Abrissarbeiten im Jahr 1990. Ein Mitschnitt von Ulbrichts berühmt gewordener Rede fehlt ebenso wenig wie ARD-Fernsehberichte vom Tag des Mauerfalls: Am 9. November 1989 durften die DDR-Bürger plötzlich wieder frei in den Westen reisen.

Den Versuch, die Mauer zu überwinden, hatten in den Jahrzehnten zuvor viele Menschen mit dem Leben bezahlt. An diese Opfer des DDR-Regimes erinnert die Webseite ebenfalls. Es gibt Texte, aber auch Rapporte und «Tatortskizzen» der Grenzer. An Chris Gueffroy, den Anfang 1989 letzten an der Grenze erschossenen DDR-Bürger, erinnert ein handgeschriebener Lebenslauf. Betrieben wird die Webseite vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Deutschlandradio.

Texte und Originaldokumente zur Berliner Mauer: www.chronik-der-mauer.de

dpa-infocom


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