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Kleingärten locken in Städten mehr junge Familien

Hannover/Bremen Nach Jahren voller Nachwuchssorgen werden Kleingärten vor allem in Städten bei jungen Familien immer beliebter.

«Das Interesse ist wieder da», sagte der Vorsitzende des Landesverbandes der Gartenfreunde Bremen, Hans-Ulrich Helms.4.

Auch der Präsident des Landesverbandes Niedersächsischer Gartenfreunde, Hans-Jörg Kefeder, bestätigte diesen Trend: «Die Nachfrage nimmt erheblich zu, jüngere Familien suchen einen Garten.»

In ländlichen Regionen und Gegenden mit vielen Einfamilienhäusern aber ist das Interesse geringer. «Wir haben sehr zu kämpfen, viele Gärten stehen leer», sagte beispielsweise Rudolf Grünefeldt, Vorsitzender des Bezirksverbandes Oldenburg-Ammerland. Im Schnitt seien die Hobbygärtner älter als 60 Jahre.

In Niedersachsen gibt es beispielsweise knapp 50 000 Kleingärten, im Land Bremen rund 18 000. «In Niedersachsen haben wir eine sehr gemischte Klientel - vom Akademiker bis zum Arbeitslosen», erklärte Kefeder. Mancherorts hätten bis zu 40 Prozent der Hobbygärtner einen Migrationshintergrund. Die Schrebergärten verdanken ihre steigende Beliebtheit nach Ansicht von Helms unter anderem dem Trend, Obst und Gemüse wieder selbst anbauen zu wollen. «Die Kinder sollen erleben, wie etwas wächst.» Für besonders schöne Anlagen in Städten gebe es mitunter Wartelisten.

Die Kleingärtner wurden lange Zeit als Symbol für Spießigkeit verspottet. Helms etwa ärgert sich darüber, dass Parzellen immer gleich mit Gartenzwergen in Verbindung gebracht werden. «Wir arbeiten hart daran, unser biederes Image abzulegen», sagte Kefeder.

Bundesverband deutscher Gartenfreunde e.V.: www.kleingarten-bund.de

dpa-infocom



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