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Alles an einem Ort: So können Paare «grün heiraten»

München Am Hochzeitstag soll alles perfekt sein. Und als Spielverderber und Miesepeter will kein Gastgeber dastehen.

Manchem Paar ist es in diesen Zeiten aber wichtig, Umwelt und Klima bei den eigenen Planungen zu beachten.

Denn allein die Feier mit 80 oder 100 Gästen macht viel Müll. Bettina Pyczak ist der Ansicht, die Planung mit Blick auf Natur und Ressourcen bereite sogar mehr Spaß als der konventionelle Weg: «Man plant viel bewusster», sagte die Autorin des Ratgebers «Grün heiraten» aus München. Und schon mit einfachen Tricks lasse sich viel gestalten.

So sei es ideal, alle Events der Hochzeit an einem Ort stattfinden zu lassen. «Wenn standesamtliche und kirchliche Trauung, Sektempfang und Feier zum Beispiel komplett in einem Kloster begangen werden, sparen sich die Gäste lange Anfahrtswege.»

Auch die Wiederverwertung von Hochzeitszubehör sei einfach und effektiv. Klassische Hochzeitsschuhe beispielsweise könne man meist nach der Feier nicht mehr tragen. «Besser sind Pumps oder Riemchensandalen, die auch im Alltag genutzt werden können», empfiehlt die Autorin. Genauso verhalte es sich mit Taschen und anderen Accessoires, die von Braut, Trauzeugen und Brautjungfern getragen werden.

Wer «grün» heiraten möchte, sollte auch darauf achten, so wenig wie möglich an Müll zu produzieren. Ein Weg sei die Kommunikation per E-Mail - es fällt weniger Papier für Einladung, Anfahrtsbeschreibung und Danksagung an. «Und um zu vermeiden, dass die Gäste unbrauchbare Dinge schenken, gilt: Erst überlegen, was man wirklich braucht, dann die Hochzeitswunschliste erstellen.» Spenden im Namen des Brautpaares an gemeinnützige Organisationen seien eine Alternative.

Für die Dekoration empfiehlt Pyczak saisonale Blumen, die in der Region angebaut werden. Zudem sollten mehr Topf- und weniger Schnittblumen gekauft werden, um den Wiederverwertungsgrad hoch zu halten. Und es gebe Caterer, Hotels und Locations, die sich auf biologische Büfetts spezialisiert haben.

Wer bei seiner Hochzeit auf die Umwelt achtet, sollte aber vor allem von dieser Einstellung auch danach nicht absehen. «Der einwöchige Honeymoon-Kurztrip auf die Malediven gilt als echter Sündenfall. Fliegen ist die energie- und emissionsintensivste Form der Fortbewegung», sagt Pyczak. Sylt statt Sardinien - das sei eine umweltfreundliche Option.

Literatur: Bettina Pyczak , Grün heiraten! 100 Tipps für die umweltfreundliche Hochzeit, Perfect Day, ISBN-13: 978-3-9810-1658-1, 7,95 Euro

dpa-infocom


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