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Stillen kann Migräne zurückdrängen

München Durch Stillen können Migräne-Patientinnen ihre Beschwerden verringern.

Eine Migräneerkrankung bessere sich häufig während einer Schwangerschaft, erklärt Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte in München.

Das lasse sich auf den gleichbleibend hohen Östrogenspiegel zurückführen. Besonders am Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels seien viele betroffene Frauen beschwerdefrei. «Diesen Zustand können sie durch eine anschließende Stillperiode oft verlängern», sagt Albring.

Die Nationale Stillkommission empfehle ausschließliches Stillen während der ersten sechs Monate. Doch auch kürzeres oder teilweises Stillen sei besser als dem Kind gar nicht die Brust zu geben, erklärt der Frauenarzt.

Infos zur Frauengesundheit: www.frauenaerzte-im-netz.de

dpa-infocom



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