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Real macht ernst: Verhandlungen mit Ribéry

München Real Madrid macht im Millionen-Poker um Franck Ribéry ernst.

Der spanische Fußball-Rekordmeister will sein Starensemble mit Bayern Münchens Mittelfeld-Ass verstärken und dafür mindestens 60 Millionen Euro ausgeben.

Zinedine Zidane, Berater des neuen Real-Präsidenten Florentino Perez, bestätigte der französischen Tageszeitung «Le Dauphine liberé», dass es bereits konkrete Verhandlungen mit dem 26-jährigen französischen Nationalspieler gebe. «Er ist ein großartiger Spieler, der bei Real zweifellos einen Platz hat», sagte Zidane: «In solch einer Mannschaft zu spielen, ist eine Chance, die man meiner Meinung nicht ablehnen kann».

In einem Interview des Radiosenders RMC war «Zizou» am 13. Juni sogar noch konkreter geworden. «Ich erwarte wirklich, dass er kommen wird. Das wäre super für den Club», sagte Zidane, «wenn er kommt, würde ich ihn mit offenen Armen empfangen.» Nach dem bevorstehenden Weltrekord-Wechsel von Cristiano Ronaldo für 93 Millionen Euro und dem 65-Millionen-Euro-Einkauf von Kaka arbeiten die «Königlichen» am nächsten Mega-Deal. «Wenn man schon die besten Spieler der Welt in einer Mannschaft vereinen will, kostet das eben eine Menge Geld», sagte Zidane zur Personalpolitik der Madrilenen, die für angeblich 300 Millionen Euro eine neue Mannschaft zusammenstellen wollen. Dabei spielt auch Ribéry eine wichtige Rolle.

Noch am 10. Juni hatte Präsident Perez das Werben um Ribéry für beendet erklärt. «Er gehört den Bayern und die Bayern wollen ihn nicht verkaufen», sagte der millionenschwere Bauunternehmer, der nun mit Zidane eine Trumpfkarte im Poker um den Münchner aus dem Ärmel gezaubert hat. Der Weltmeister von 1998 machte seinem Landsmann Appetit auf einen Wechsel zu Real. «Nach seiner Zeit in München wäre das eine ideale Gelegenheit für Franck. Jetzt muss er sich äußern», sagte der dreimalige Weltfußballer, der 2001 für 71,6 Millionen Euro von Juventus Turin nach Madrid gewechselt war.

Bayern München schließt Verhandlungen mit Real nicht aus. «Wir werden nur unter ganz bestimmten Umständen reden. Und zwar, wenn sie bereit sind, ganz verrückte Dinge zu tun», hatte sich Manager Uli Hoeneß kürzlich geäußert. Die Millionen von Baulöwe Perez würden den Bayern gut tun, nachdem sie bereits 53 Millionen Euro, darunter 30 Millionen für Nationalspieler Mario Gomez (VfB Stuttgart), in sieben neue Spieler investiert haben. Auf der Wunschliste des Rekordmeisters soll Rechtsverteidiger José Bosingwa vom FC Chelsea London stehen. Auch die Suche nach einem neuen Torwart scheint noch nicht beendet.

Beim Wettbieten um Ribéry ist Real aber nicht allein. Auch der FC Barcelona hat starkes Interesse an dem Dribbelkünstler gezeigt. Nach Informationen des in Barcelona erscheinenden Fachblattes «Sport» hat der Franzose bereits einen Vorvertrag mit dem Champions-League-Sieger abgeschlossen. Manchester United soll englischen Zeitungen zu Folge ebenfalls an Ribéry interessiert sein. Neben dem Franzosen Karim Benzema (Olympique Lyon) steht der Bayern-Star angeblich auf der Wunschliste von ManU-Manager Alex Ferguson, der für Ribéry 75 Millionen Euro ausgeben wolle.

dpa-infocom


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