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Bonns Basketballer auf Kurs: 74:72 in Oldenburg

Oldenburg Die Telekom Baskets Bonn haben ihren Höhenflug in den Playoffs der Basketball-Bundesliga fortgesetzt und sind in der Finalserie gegen die EWE Baskets Bonn in Führung gegangen.

Drei Tage nach dem entscheidenden Sieg in der Halbfinalserie bei Titelverteidiger ALBA Berlin gewann der Vizemeister das erste Spiel der «best-of-five»-Finalreihe bei den EWE Baskets Oldenburg 74:72 (31:39). Die Bonner können damit in der zweiten Partie in eigener Halle am 18. Juni bereits für eine Vorentscheidung sorgen. Bester Werfer beim Sieger war Brandon Bowman mit 26 Punkten. Bei den Gastgebern kam Je'Kel Foster auf 17 Zähler.

Die Bonner zeigten sich von den Strapazen der spannenden und fünf Spiele umfassenden Serie gegen ALBA Berlin gut erholt und ließen die Oldenburger in einer am Ende dramatischen Partie zu keiner Zeit zur Entfaltung kommen. Matchwinner bei den Gästen war der überragende Bowman, der nicht nur die meisten Punkte erzielte, sondern in der Schlussphase auch die Nerven behielt und drei Sekunden vor dem Ende zwei von drei Freiwürfen zum Sieg verwandelte.

Vor allem in der Defensive knüpften die Rheinländer bei ihrer fünften Finalteilnahme an die starken Leistungen gegen ALBA an. Oldenburgs Spielmacher Jason Gardner, nach der Hauptrunde zum wertvollsten Spieler der Liga (MVP) gewählt, fand gegen die aggressive Deckung seines Ex-Clubs überhaupt nicht ins Spiel. Zur Pause hatte der Amerikaner noch keinen Punkt erzielt. Am Ende kam Gardner lediglich auf neun Zähler.

Anstelle des kleinsten Spielers der BBL übernahm bei den Niedersachsen, die erstmals in ihrer Vereinsgeschichte im Finale stehen, Foster das Kommando und erzielte vor dem Seitenwechsel elf Zähler. Nach ausgeglichenem ersten Viertel (16:16) setzen sich die Hausherren gegen Ende des zweiten Abschnitts ab und führten zur Pause mit acht Punkten (39:31). Großen Anteil am Oldenburger Vorsprung hatte auch Center Ruben Boumtje Boumtje, der bereits nach den ersten 20 Minuten elf Rebounds auf seinem Konto hatte.

Doch die Gäste zeigten wieder einmal Moral und kamen entschlossen aus der Kabine. Mit einem 13:4-Lauf fand das Team von Trainer Michael Koch zurück ins Spiel und ging beim 44:43 erstmals in der Partie überhaupt in Führung. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Telekom Baskets am Ende den etwas reiferen Eindruck machten.

dpa-infocom


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