pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Fußball

Form-Barometer im Titel- und Abstiegskampf

Hamburg - Die Deutsche Presse-Agentur dpa dokumentiert die Form der Vereine in der 1. Fußball-Bundesliga, die um den Titel kämpfen, und auch jene die sich im Abstiegskampf befinden.

TITELKAMPF

VFL Wolfsburg: 100 Prozent Meisterform und ohne Verletzungssorgen. Edin Dzeko und Grafite erzielten die letzten 15 Treffer und sind auch für das Saison-Halali gegen Werder Bremen sichere Bänke. Zum Glück, denn Christian Gentner warnt: «Es wäre gefährlich zu denken, dass die Bremer hier als zahnlose Tiger auflaufen.» Trainer Felix Magath hat die Vorbereitungen aufgenommen und will möglichst viel von der Normalität der vergangenen Wochen bewahren. Der VfL geht wie schon vor dem 5:0 bei Hannover 96 in ein zweitägiges Trainingslager.

FC Bayern München: Unaufgeregt nahm die Münchner Mannschaft den Aufgalopp in die entscheidende Schlussphase um den Titelkampf in Angriff. Hamit Altintop absolvierte nach seinem Muskelfaserriss in der Wade wie schon in den letzten Tagen Lauftraining, am 21. Mai soll der türkische Nationalspieler wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Eine Rückkehr in den Kader für das Stuttgart-Spiel ist damit ebenso wahrscheinlich wie die von Zé Roberto (Adduktorenprobleme). Beim Endspiel um die Königsklasse will sich der fast entthronte deutsche Fußball-Meister Bayern München weder von der Balkon-Provokation durch «Schlawiner» Felix Magath noch von Personal-Spekulationen beeinflussen lassen.

VFB Stuttgart: Sicherheitshalber verzichtete Mario Gomez auf das Training. Der VfB-Top-Torjäger hat seine Adduktorenzerrung noch nicht ganz überwunden und will auf keinen Fall seinen Einsatz im «Endspiel» in München riskieren. Am 20. Mai steigt Gomez aber wieder voll in die Vorbereitung auf den Süd-Gipfel ein. Auch der wegen eines Haarrisses im Knorpel seit Wochen fehlende Innenverteidiger Serdar Tasci will im Verlauf der Woche wieder ins Training einsteigen. Für ein Comeback gegen die Bayern wird es allerdings kaum reichen.

ABSTIEGSKAMPF

Borussia Mönchengladbach: Ersatzgeschwächt ist das Team von Trainer Hans Meyer in die Trainingswoche gestartet. Verteidiger Gohouri und Angreifer Friend fallen mit Verletzungen für das Duell mit Dortmund definitiv aus. Abwehrspieler Stalteri pausiert noch wegen Leistenproblemen, soll gegen den BVB aber einsatzbereit sein. Meyer ist trotz der 0:5-Schlappe gegen Leverkusen optimistisch. «Wir haben uns gegenüber der Konkurrenz die bessere Ausgangsposition erarbeitet und wollen uns das nicht nehmen lassen.»

Arminia Bielefeld: Jörg Berger soll den Tabellen-16. im Schicksalsspiel gegen Hannover 96 zum Erfolg führen und nötigenfalls in zwei Relegationsspielen vor dem siebten Abstieg aus dem Oberhaus bewahren. «Ich bin hochmotiviert, fit und positiv eingestellt», sagte der von einer Krebserkrankung genesene 64 Jahre alte Coach bei seiner Vorstellung. Berger will die Zeit im Trainingslager, das die Arminia am 21. Mai bezieht, vor allem für Einzel-Gespräche nutzen. Fraglich ist der Einsatz von Abwehrspieler Bollmann.

Energie Cottbus: Energie-Torjäger Dimitar Rangelow kämpft nach seiner Sprunggelenk-Dehnung verbissen um sein Comeback. Am 19. Mai konnte er im Rahmen des Trainings zusammen mit seinem Landsmann Stanislaw Angelow (muskuläre Probleme) Reha-Übungen absolvieren. Es wird ein Wettlauf mit der Zeit. Die ebenfalls angeschlagenen Ivica Iliev und Cagdas Atan beschränkten sich auf Lauftraining. Energie-Trainer Bojan Prasnikar hofft für das Abstiegs-Endspiel gegen Bayer Leverkusen dennoch auf seine stärkste Elf.

Karlsruher SC: Vor dem «Endspiel» um den Klassenverbleib gegen Hertha BSC herrscht beim Tabellenletzten Karlsruher SC normaler Betrieb. Trainer Edmund Becker hofft auf den Einsatz von Antonio da Silva (grippaler Effekt), Giovanni Federico (Oberschenkelprellung) und Michael Mutzel (Oberschenkelzerrung). Besondere psychologische Maßnahmen wie zuletzt ein Kinobesuch («Projekt Gold») wird es vor dem Duell mit Hertha nicht geben. Ob die Ergebnisse der anderen Partien auf der Anzeigetafel eingeblendet werden, ist noch nicht entschieden.

dpa-infocom