pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Leute

Die Bundesversammlung - alle fünf Jahre wieder

Hamburg/Berlin - Die Bundesversammlung tritt alle fünf Jahre zusammen.

Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.

Die Bun­des­ver­samm­lung wählt an diesem Samstag einen neuen Bun­despräsiden­ten.

Ihre einzige Aufgabe ist die Wahl des Bundespräsidenten.

Sie besteht aus den Mitgliedern des Bundestages und einer gleichen Anzahl von Delegierten, die von den Landesparlamenten nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt werden. Darunter sind in der Regel nicht nur Landtagsabgeordnete, sondern auch bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Am 23. Mai werden voraussichtlich 1224 Wahlmänner und Wahlfrauen in Berlin über das nächste Staatsoberhaupt entscheiden.

Gewählt wird ohne vorherige Aussprache und mit verdeckten Stimmzetteln, also geheim. Die Mehrheitsverhältnisse sind knapp: Union und FDP, deren Kandidat Amtsinhaber Horst Köhler ist, stellen in der Bundesversammlung 604 Wahlleute (CDU/CSU 497, FDP 107). Auf SPD, Grüne und Linke zusammen entfallen genauso viele Delegierte (SPD 419, Grüne 95, Linke 90). Für einen Sieg brauchen Köhler oder seine SPD-Herausforderin Gesine Schwan im ersten oder zweiten Wahlgang die absolute Mehrheit, also mindestens 613 Stimmen. Wird keiner von beiden gewählt, kommt es zu einer dritten Abstimmung. Dann gewinnt, wer die meisten Stimmen erhält (relative Mehrheit).

Wenn der Kandidat der Linkspartei , der Schauspieler Peter Sodann, beim dritten Versuch nicht mehr antritt, steigen die Chancen Schwans. Entscheidend könnten die Stimmen der zehn Freien Wähler sein, deren Führung sich für Köhler ausgesprochen hat.

dpa-infocom