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Arcandor-Sanierer will Konzern als Ganzes erhalten

Essen - Der Sanierer des insolventen Handelsunternehmens Arcandor, Horst Piepenburg, will den Konzern als Ganzes erhalten.

Das umfasse die Mutter Arcandor, die Karstadt Warenhaus AG, die Versandhandelssparte Primondo und Quelle, sagte Piepenburg.

Für diese vier Unternehmen hatte Arcandor getrennte Insolvenzanträge gestellt. «Ich sehe gute Chancen, dass wir unser Ziel erreichen. Ich übernehme keine aussichtslosen Mandate.»

Der Düsseldorfer Insolvenzspezialist Piepenburg wurde am Dienstag zum Generalbevollmächtigten des Arcandor-Vorstandes ernannt. Insolvenzverwalter für alle vier Verfahren ist der Kölner Anwalt Klaus Hubert Görg. Betroffen von dem Verfahren sind 43 000 Mitarbeiter. Dies sei Deutschlands größtes Insolvenzverfahren, sagte Piepenburg.

Die Situation des Unternehmens sei nach Einleitung der Insolvenzverfahren wesentlich besser als vorher, betonte Piepenburg. Drei Monatsgehälter würden durch das Insolvenzgeld abgedeckt. Das entlaste Arcandor und die Töchter um rund 250 Millionen Euro. Außerdem sei das Auslaufen des 650-Millionen-Euro-Kredits an diesem Freitag in der Insolvenz nicht mehr von Belang, sagte Piepenburg.

dpa-infocom