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10. Juni: Kindersicherheitstag

Hamburg - In Deutschland erleiden jährlich 1,67 Millionen Kinder Unfälle.

Laut Bundesarbeitsgemeinschaft «Mehr Sicherheit für Kinder» verunglücken 527 000 von ihnen im Heim- und Freizeitbereich.

Seit 2000 begeht die Arbeitsgemeinschaft jährlich einen Kindersicherheitstag, um auf Gefahren hinzuweisen. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto «Sicher aufwachsen. Kinder vor Vergiftungen schützen» und wird zusammen mit dem Bundesumweltministerium organisiert. Auf vielen lokalen Informationsveranstaltungen wird gezeigt, wie besonders Kleinkinder vor Gefahren zum Beispiel durch Putzmittel oder Medikamente im Haushalt besser geschützt werden können.

Auch Spielsachen stellen immer wieder ein Risiko für Kindern dar. In der Europäischen Union soll Kinderspielzeug in Zukunft noch sicherer werden. Die zuständigen Minister der 27 EU- Mitgliedstaaten verabschiedeten im vergangenen Monat in Brüssel eine entsprechende Richtlinie. Demnach werden bei der Herstellung von Spielzeug - egal ob Teddybären, Autos oder Puppen - Stoffe verboten, die im Verdacht stehen, Krebs zu erregen oder das Erbgut zu schädigen. Auch allergieauslösende Duftstoffe, Schwermetalle und gefährliche Chemikalien sollen tabu sein. Die Richtlinie wird voraussichtlich 2011 in Kraft treten. Jedes Jahr werden in Europa hunderte gefährliche Spielzeuge vom Markt genommen. In vielen Fällen wird eine zu starke Chemikalienbelastung beanstandet.

www.kindersicherheit.de

dpa-infocom